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Vorerst kein Import von russischem Flüssiggas an neuen LNG-Terminals
Über die neuen Importterminals für Flüssiggas (LNG) soll vorerst kein Gas aus Russland eingeführt werden. Das sagten Sprecher der für die Belieferung der Anlagen in Wilhelmshaven und Brunsbüttel zuständigen Unternehmen RWE, Uniper und VNG dem Magazin "Business Insider" am Montag. Das Flüssiggas wird demnach aus den USA, Nord- und Westafrika und dem Nahem Osten kommen.
Die Bundesregierung hatte infolge des Ukraine-Kriegs und des Ausbleibens russischer Gaslieferungen über Pipelines im Eiltempo den Bau von Importterminals für LNG vorangetrieben. Flüssiggas kam bislang nur über Terminals in Belgien, Frankreich und den Niederlanden in Deutschland an. Am Samstag soll nun die erste dieser Anlagen in Wilhelmshaven feierlich eröffnet werden. Die Anlage in Brunsbüttel soll bald folgen.
E.Hall--AT