-
USA greifen erneut Ziele im Iran an und wollen Blockade iranischer Häfen wieder aufnehmen
-
Elfmeter-Duell mit Messi? Pickford: "Wird es durchziehen"
-
Degenkolb zur Tour-Hitze: "Wie in der Wüste"
-
Trump stutzt Naturschutzgebiete im Bundesstaat Utah um 90 Prozent
-
Neue Runde von libanesisch-israelischen Gesprächen beginnt in Rom
-
Merz und weitere Staats- und Regierungschefs bei Militärparade in Paris
-
Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gedenken Flutkatastrophe vor fünf Jahren
-
Großbritannien: Burnham uneinholbar vorne in Verfahren um Starmer-Nachfolge
-
Fünf Jahre Ahrtal-Katastrophe: Caritas für Neuaufstellung von Katastrophenschutz
-
US-Armee startet neue Angriffswelle gegen den Iran
-
75-Jährige in Bayern wegen Totschlags an 79-jährigem Mann in Untersuchungshaft
-
Kolumbianer erschossen: Zweiter Toter bei ICE-Einsatz binnen einer Woche
-
US-Armee: Blockade iranischer Häfen beginnt am Dienstagabend
-
Trump kündigt "Rede an die Nation" für Donnerstag an
-
Europäische Schutztruppe plant baldige Manöver in Nachbarstaaten der Ukraine
-
Intel investiert weitere fünf Milliarden Euro in Irland
-
Europäische Schutztruppe plant Übungen in Nachbarstaaten der Ukraine
-
"Feste Überzeugung": Kessler rechnet mit El Malas Verbleib
-
Einsturz in Novi Sad: Prozess gegen serbischen Ex-Bauminister wieder aufgenommen
-
Straße von Hormus: Trump kündigt erneute Blockade iranischer Häfen und Abgabe an
-
Zwölf US-Bundesstaaten klagen gegen Übernahme von Warner Bros. durch Paramount
-
Ungarisches Parlament stimmt für Verfassungsänderung zur Absetzung des Präsidenten
-
"Krieg gegen unser Land": US-Außenminister Rubio will IStGH "zerschlagen"
-
Staats- und Regierungschefs der Pro-Ukraine-Koalition beraten in Paris
-
Berliner CDU-Vorstand bestätigt Senator Evers als Spitzenkandidat
-
Parlamentarier: Erneut Toter bei ICE-Einsatz im Nordosten der USA
-
Geber stellen Millionen für Wiederaufbau im Gazastreifen in Aussicht
-
Bericht: Mindestens 42 Todesfälle in Polizeigewahrsam seit 2016
-
Fraktionschef Miersch ruft SPD zu Geschlossenheit auf
-
Getötete Ex-Ministerin Widdecombe: Brite unter Terrorverdacht festgenommen
-
Mögliche Stellenstreichungen: VW-Chef Blume nennt erstmals öffentlich Zahlen
-
Lebenslange Haft für Mord an Ehefrau in Schleswig-Holstein
-
Gericht: Mette-Marits Sohn darf bis zu Berufungsurteil in den Hausarrest
-
Trump will Straße von Hormus "übernehmen" und für Schutz bezahlt werden
-
Tod von 17-Jährigem in Castrop-Rauxel: Tatverdächtige nach Deutschland ausgeliefert
-
Flammeninferno: Mindestens 28 Tote und Dutzende Verletzte bei Lokal-Brand in Bangkok
-
Riesiger Waldbrand im Süden von Paris - Löschflugzeuge tanken Wasser in der Seine
-
Leihe verlängert: Gruda bleibt bei RB
-
Cyberangriffe: EU und Großbritannien verhängen weitere Sanktionen gegen Russland
-
Diamantenkonzern De Beers will Südafrikas größte Mine zwei Jahre stilllegen
-
Zwölfjähriger bis zu Ohnmacht gewürgt: Polizei warnt vor Social-Media-Challenge
-
Koalition will Tabaksteuer stärker erhöhen als bisher geplant
-
15-Jährige in Hamburg tot in Kinderzimmer entdeckt: Mutter in Untersuchungshaft
-
Getötete Ex-Ministerin: Britische Anti-Terror-Polizei übernimmt Ermittlungen
-
Vor Ukraine-Treffen in Paris: Macron ruft zu verstärkter Waffenproduktion auf
-
Bilic neuer kroatischer Nationaltrainer
-
RB blendet Klopp-Gespräche aus: "Voller Fokus hier in Leipzig"
-
Spaniens Regierungschef ruft bei Besuch in Waldbrandgebiet zu besserer Prävention auf
-
Größte Eskalation im Iran-Krieg seit Vereinbarung der Waffenruhe Anfang April
-
Bundeswehr: Fürstenfeldbruck wird Standort für Ausbildung der Luftwaffe
In Deutschland sind etwa 263.000 Menschen wohnungslos
Rund 263.000 Menschen haben in Deutschland kein festes Obdach. Das geht aus dem ersten Wohnungslosenbericht hervor, den die Bundesregierung am Donnerstag vorlegte. Darin unterscheidet sie drei Gruppen von Wohnungslosen: Menschen, die in der Wohnungsnotfallhilfe untergebracht sind, verdeckt wohnungslose Menschen - die etwa bei Freunden oder Bekannten unterkommen - sowie Menschen auf der Straße und in Behelfsunterkünften.
Stand Ende Januar und Anfang Februar dieses Jahres waren der ersten Gruppe rund 178.000 Menschen zuzuordnen, der zweiten Gruppe gut 49.000 Menschen und der dritten gut 37.000 Menschen. Werden mögliche Doppelerfassungen sowie Minderjährige berücksichtigt, die mit ihren Eltern zusammenleben, ergibt sich schließlich die Zahl von rund 262.600 Wohnungslosen - wobei der Bericht wegen der schwierigen Erfassung der Menschen keinen Anspruch auf eine Gesamtschau erhebt.
Knapp zwei Drittel (63 Prozent) der Wohnungslosen sind männlich, gut ein Drittel (35 Prozent) weiblich und zwei Prozent divers oder es lagen keine Angaben vor. Wohnungslose Menschen ohne Unterkunft sind mit im Schnitt 44 Jahren deutlich älter als untergebrachte oder verdeckt Wohnungslose mit 32 beziehungsweise 35 Jahren.
Auch Daten zur Staatsangehörigkeit legte die Regierung vor: Demnach haben zwei Drittel der Wohnungslosen ohne Unterkunft und drei Viertel der verdeckt Wohnungslosen die deutsche Staatsangehörigkeit, alle anderen sind ausländischer Herkunft oder werden als Staatenlose eingestuft. Bei den untergebrachten Wohnungslosen haben nur 31 Prozent eine deutsche Staatsangehörigkeit. Das liegt daran, dass zum Teil auch Menschen in Flüchtlingsunterkünften dazugezählt werden, wenn sie dort mangels Wohnraum länger leben.
Geprägt ist das Leben ohne festes Obdach auch von vielen gesundheitlichen Problemen. Der Erhebung zufolge geben mehr als 31 Prozent der verdeckt Wohnungslosen ihren Gesundheitszustand mit "weniger gut" oder "schlecht" an, bei den Wohnungslosen ohne Unterkunft sind es 40 Prozent. Unter allen Befragten gibt mehr als die Hälfte an, an einer langfristigen Erkrankung oder Behinderung zu leiden, ein Viertel ist suchtkrank - bei denjenigen ohne Unterkunft sind es sogar 35 Prozent.
Ziel der Regierung ist es, Wohnungslosigkeit zu bekämpfen und bis 2030 ganz zu beseitigen. Mit dem Bericht lege die Regierung nun einen "gesamtdeutschen Überblick" über die Situation der Betroffenen vor, erklärte Bauministerin Klara Geywitz (SPD). "Gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren wird die Bundesregierung daher im kommenden Jahr einen Nationalen Aktionsplan Wohnungslosigkeit erarbeiten und verabschieden", fuhr sie fort. 2024 soll ein zweiter Bericht vorgelegt werden.
Der Bericht wurde auf Grundlage des Wohnungslosenberichterstattungsgesetzes erstellt, das Anfang 2020 in Kraft getreten war. Damit wurde auch eine amtliche Statistik für Wohnungslose eingeführt, die von Kommunen oder freien Trägern untergebracht werden.
M.Robinson--AT