-
Medienbericht: US-Regierung will mehr als 150 Afghanen abschieben
-
Proteste in Frankreich: Studenten rufen zu Blockade von Universitäten auf
-
Nur wenig Zulauf zu "GenZ"-Protesten: Bisher friedlicher Verlauf
-
Neunter Sieg: Hertha gewinnt Spitzenspiel in Kaiserslautern
-
Starker Reese: Wolfsburg untermauert Aufstiegsambitionen
-
US-Regierung genehmigt Patriot-Verkauf an Ukraine - Selenskyj fordert Lösung für Übergang
-
USA, Südkorea und Japan fordern "vollständige Denuklearisierung" Nordkoreas
-
UN-Mission in Somalia nach mehr als 30 Jahren beendet
-
Offiziell: Chatzialexiou wird Eintracht-Sportvorstand
-
Burnham "offen" für Entschuldigung für britische Rolle im Sklavenhandel
-
Linken-Parteitag: Eralp gibt nach "Angst"-Bericht "Schutzversprechen"
-
Protesttag in Frankreich: Streit um Route von zentralem Demonstrationszug in Paris
-
Medien: Chatzialexiou wird Eintracht-Sportvorstand
-
Parteitag der Linken in Berlin: Eralp sieht ihre Partei geeint
-
Nach fünf Monaten: Boldt muss in Hannover gehen
-
Streit um Verfassungsgericht: Polens Präsident bestellt Regierung und Opposition ein
-
Verstappen schimpft nach Lawson-Kollision: "Nicht sehr klug"
-
UN-Biodiversitätskonferenz endet mit Kompromissen - gemischte Reaktionen von Umweltschützern
-
Martín reist aus Sepang ab - Márquez nutzt Chance im Sprint
-
Flávio Bolsonaro begründet Flucht aus Brasilien mit angeblicher "Verfolgung"
-
Grubauer muss vom Eis - Kraken gehen baden
-
Orlando gelingt Revanche: Wagner lobt "starke Reaktion"
-
UN-Biodiversitätskonferenz einigt sich auf zentrale Naturschutz-Beschlüsse
-
Drei Pleiten - und nun die Bayern: FSV trifft "harter Schlag"
-
"Die Gejagten": Gestiegene Erwartungen für DHB-Frauen
-
Eberl: Bayern fiebern Klassiker entgegen
-
"Bin anders gebaut": Hamilton bis 2030 in der Formel 1?
-
US-Regierung billigt Patriot-Verkauf - Selenskyj warnt vor langen Lieferfristen
-
Neue Proteste in Frankreich - Furcht vor Ausschreitungen
-
Bundesweite Jugendproteste geplant - Forderung nach bezahlbarem Leben
-
Parteitag der Linken in Berlin entscheidet über Koalitionsverhandlungen
-
Trump wettert bei Wahlkampfauftritt in Florida gegen "Kommunisten" bei Demokraten
-
Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen
-
Russischer Außenminister Lawrow: Hatte "angenehmes" Gespräch mit Rubio in Atlanta
-
EU-Außenbeauftragte Kallas wirft Lawrow bei G20-Treffen "Lügen" über Ukraine vor
-
Antonelli voll im Soll - Leclerc in Mexiko ganz vorne
-
US-Regierung gibt grünes Licht für Verkauf von 500 Patriot-Raketen an die Ukraine
-
UN-Biodiversitätskonferenz einigt sich bei mehreren zentralen Themen
-
Südwest-Duell: Elversberg stoppt Mainzer Auswärtslauf
-
Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller
-
47,9 Millionen Wähler: Neuer Rekord bei vorzeitiger Stimmabgabe für Midterms
-
Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen
-
Berliner Politik erinnert an deutsch-türkisches Anwerbeabkommen vor 65 Jahren
-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner fliehen aus besetzter ukrainischer Stadt
-
Frankreichs Behörden befürchten bei Protesten erneut massive Randale
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike leidet unter ständigen Schmerzen
Entspannter Start des Neun-Euro-Tickets im Nahverkehr
Die bundesweite Nutzung des Neun-Euro-Tickets im Nahverkehr ist am Mittwoch weitgehend entspannt angelaufen. "Wir haben heute bundesweit einen sehr ruhigen Betriebsstart gehabt bei der Bahn im Nahverkehr", sagte Bahn-Sprecher Achim Stauß in Berlin. Laut Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) wurde das Ticket bereits sieben Millionen mal verkauft. Künftig könnte es aber an manchen Stellen eng werden in Bussen und Bahnen.
Die Züge seien nicht übermäßig stark belegt gewesen, sagte Bahn-Sprecher Stauß über den ersten Tag des Angebots - es handle sich aber auch um einen "ganz normalen Arbeitstag". Es bleibe abzuwarten, wie sich der Verkehr und die Nachfrage nach Bus und Bahn über die Feiertage entwickeln werden, fuhr Stauß mit Blick auf das anstehende Pfingstfest fort.
Auch in den kommenden Wochen könne es bei schönem Wetter oder an touristischen Zielen voller werden. Eine Empfehlung sei, Fahrräder erst am Zielort zu leihen, sagte Stauß. Gleichwohl werde die Bahn das Angebot der Züge im Nahverkehr um täglich 250 Fahrten aufstocken und zudem mehr Personal einsetzen, etwa für die Reinigung der Busse und Bahnen und die Betreuung der Fahrgäste.
Wissing sagte zum Start des Tickets, das es zwischen Juni und August für jeweils neun Euro monatlich geben soll, das Ticket sei "längst in den Herzen der Bürgerinnen und Bürger angekommen". Er freue sich, dass der ÖPNV "so im Rampenlicht steht", sagte er im ZDF-"Morgenmagazin".
Laut Wissing wurden bereits sieben Millionen der Tickets verkauft. Auch Stauß sagte, das Ticket treffe "den Nerv der Zeit". Demnach verkaufte allein die Bahn bereits 2,7 Millionen Tickets, die Berliner Verkehrsbetriebe etwa kamen auf 635.000 und der Hamburger Verbund auf 335.000 Tickets.
Das Ticket gehört zum Entlastungspaket der Regierung - ebenso wie der Tankrabatt, der seit Mittwoch greift. An der Maßnahme für den Nahverkehr gab es allerdings auch Kritik, unter anderem aus den Ländern. Diese fürchten, dass die zur Verfügung gestellten Mittel des Bundes die Kosten für die Verkehrsbetriebe und Städte nicht decken, außerdem mahnten sie dauerhaft höhere Investitionen in den Nahverkehr an.
Wissing sagte dazu, langfristig seien beim ÖPNV Strukturveränderungen nötig. Mit der Frage, was dauerhaft besser werden müsse, werde sich eine Arbeitsgruppe gemeinsam mit den Ländern im Herbst befassen. Dort sollten dann auch die Erkenntnisse aus dem Neun-Euro-Ticket mit einfließen.
Der frühere Bahnbeauftragte der Bundesregierung und heutige Bahn-Aufsichtsrat Enak Ferlemann übte unterdessen Kritik am aktuellen Bahnmanagement. Angesichts der aktuellen Unpünktlichkeit werde es kaum gelingen, Nutzerinnen und Nutzer des Neun-Euro-Tickets zum dauerhaften Einsteigen zu bewegen. "So fährt das System jedenfalls an die Wand", sagte er der "Zeit".
P.Smith--AT