-
Norwegen: Anklage fordert mehr als sieben Jahre Haft für Mette-Marits Sohn
-
Mehrere Brandstiftungen an Bahnstrecke in Bayern - Staatsschutz ermittelt
-
Israel: Iranischer Geheimdienstminister Chatib getötet
-
Bundesregierung beschließt Strategie für Verdopplung von Rechenzentrumskapazität
-
Sondervermögen: Koalition verteidigt Verwendung der Gelder - Kritik reißt nicht ab
-
Haftstrafe für ranghohen PKK-Funktionär in Stuttgart
-
Brombeerkoalition in Thüringen: Abgeordnete Hupach ist neue BSW-Fraktionschefin
-
Cum-Ex: Einziehung mutmaßlicher Taterträge von Bankier Olearius wird neu geprüft
-
Kabinett beschließt Kindergeld ohne Antrag ab Geburt
-
Gericht: Keine Kostenübernahme für dreiwöchige Japanreise trotz Behinderung
-
Finanzwende begrüßt neuen Schufa-Score als "wichtigen ersten Schritt"
-
Start der rot-schwarzen Landesregierung: Neue Minister in Brandenburg vereidigt
-
Krankenkasse: Alleinerziehende psychisch besonders stark belastet
-
Umfrage: Jedes dritte Kind in Klassenchats sieht problematische Inhalte
-
Mecklenburg-Vorpommern: Unbekannte stehlen Anhänger mit Süßwaren für 250.000 Euro
-
Richter: US-Regierung muss Sendebetrieb von Voice of America wieder aufnehmen
-
Rinderherde mit rund hundert Tieren ausgebrochen: Großeinsatz in Schleswig-Holstein
-
Urteil: Instagram-Account von Erotikdarstellerin darf nicht komplett verboten werden
-
Zentralrat: Linkspartei "bietet Judenhass ein Zuhause"
-
Grüne dringen angesichts hoher Energiepreise auf rasche Entlastungen
-
Studie: Paare in Homeoffice bekommen mehr Kinder
-
Mehr Menschen beginnen Pflegeausbildung: Zahl steigt 2025 auf rund 64.000
-
Samsung-Mitarbeiter stimmen für Streik im Mai - Auswirkungen auf Chipproduktion möglich
-
32-Jähriger bei Auseinandersetzung in Bremen erschossen
-
Irans getöteter Sicherheitschef Laridschani soll am Vormittag beigesetzt werden
-
Verteidigungsstaatssekretär Schmid: Regierung setzt auf Waffenstillstand in Nahost
-
Aufwärtstrend bei Baugenehmigungen setzt sich auch im Januar fort
-
SPD-Vize zum Sondervermögen: Aufholen der Versäumnisse "geht nicht über Nacht"
-
Finale gegen die USA: Venezuela erstmals Baseball-Weltmeister
-
NHL: Oilers mit Sieg nach Draisaitl-Verletzung
-
Sechs Tote bei israelischem Angriff in Beirut - Teheran kündigt Vergeltung für Tötung Laridschanis an
-
NBA: Hartenstein löst Playoff-Ticket im deutschen Duell
-
Nach Trumps Übernahme-Drohung: Kubas Präsident kündigt "unerschütterlichen Widerstand" an
-
Afrika-Cup: Senegal will vor den CAS ziehen
-
SPD-Chefin Bas fordert wegen hoher Spritpreise Übergewinnsteuer
-
"Ziele zu erreichen": Bayer legt den Fokus auf die Bundesliga
-
"Lasst sie uns packen!" Real fiebert Bayern-Duell entgegen
-
US-Richter: US-Regierung muss Sendebetrieb von Voice of America wiederaufnehmen
-
Studie: Psychische Belastung von Kindern steigt erstmals seit Pandemie wieder an
-
Grüne werfen Union und SPD Wortbruch bei Grundgesetzänderung für Sondervermögen vor
-
Irans Außenminister: Globale Folgen des Krieges werden "alle treffen"
-
Brandenburg: Neues Kabinett wird in Landtag vereidigt
-
EU-Kommission legt Pläne für EU-weit einheitliche Unternehmensform vor
-
Belgisches Gericht urteilt im Klimaprozess eines Bauern gegen Total-Konzern
-
Verdi-Warnstreik legt Flughafen BER am Mittwoch lahm
-
US-Notenbank Fed könnte Leitzins erneut stabil halten
-
Merz gibt Regierungserklärung im Bundestag zu EU-Gipfel ab
-
Bundeskabinett tagt mit Frankreichs Außenminister Barrot als Gast
-
Sicherheitskreise: Erneut Drohnenangrif auf US-Botschaft in Bagdad
-
Studienkreis: Schlauer lernen mit KI - die besten Tipps & Tools
Neuer EU-Klimakommissar: Wopke Hoekstra vor Anhörung im Parlament
Für den designierten EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra könnte es unbequem werden, wenn er sich am Montag in Straßburg den Fragen der Abgeordneten im Europaparlament stellt. Die Nominierung des Niederländers ist umstritten: Grüne, Liberale und Sozialdemokraten haben Zweifel, ob der konservative Politiker die Klimaziele der EU-Kommission umsetzen wird.
Die Konservativen hätten im Laufe des vergangenen Jahres gegen jedes große Klimagesetz gestimmt, erklärte der klimapolitische Sprecher der Grünen im Europaparlament, Michael Bloss. "Und jetzt wollen sie ausgerechnet den Klimakommissar stellen? Das hört sich an wie ein schlechter Witz."
Der niederländische Christdemokrat Hoekstra leitet derzeit das niederländische Außenministerium, zuvor war er unter Ministerpräsident Mark Rutte zudem Finanzminister. Nach seiner Nominierung in den Niederlanden hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Hoekstra Ende August offiziell für das Amt in Brüssel vorgeschlagen.
Der 47-Jährige verfüge über "relevante Berufserfahrung" für die neue Position, erklärte von der Leyen. Seine Regierungserfahrung werde für die EU zudem ein "großer Vorteil" mit Blick auf die im Dezember anstehende UN-Klimakonferenz (COP 28) in Dubai sein. Im Europaparlament wird Hoekstra am Montag unter anderem erklären müssen, welche Ziele er sich für die Konferenz setzt.
Unter anderem wird es in Dubai um Ausgleichszahlungen für Länder gehen, die vom Klimawandel besonders betroffen sind. Den Fonds für klimabedingte Schäden, bekannt als "Loss and Damage", habe Hoekstra als niederländischer Außenminister bislang stark kritisiert, erklärte der Europaabgeordnete Tiemo Wölken (SPD). Die Entscheidungen darüber dürften bei der nächsten Klimakonferenz nicht vertagt werden.
Die Abgeordneten erwarten vom zukünftigen Klimakommissar ein klares Bekenntnis zum Ausstieg aus den fossilen Energien, wie aus dem Fragebogen des Umweltausschusses vor der Anhörung hervorgeht. Hoekstra soll Maßnahmen vorlegen, um staatliche Zuschüsse für Öl und Gas in der EU schrittweise auslaufen zu lassen.
Vor seiner Wahl ins niederländische Parlament arbeitete Hoekstra unter anderem für den Ölkonzern Shell. Dazu warteten die EU-Abgeordneten noch auf einige Erklärungen, sagte der SPD-Abgeordnete Wölken. "Er war drei Jahre dort, bei einem Unternehmen, das erst nach und nach halbherzig begreift, wie wichtig Klimaschutz eigentlich ist", fügte er hinzu. Die Beschäftigung liegt allerdings fast 20 Jahre zurück.
Umweltorganisationen zeigten sich wegen seiner früheren Tätigkeiten "sehr besorgt" über die Nominierung des Niederländers, wie es in einem Brief von zehn Organisationen unter Leitung des WWF an Kommissionspräsidentin von der Leyen heißt. Als Finanzminister habe Hoekstra unter anderem die EU-Ziele für die Stickstoffreduktion ausgesetzt und in der Pandemie Milliardenhilfen für die niederländische Fluggesellschaft KLM bewilligt.
In Brüssel soll Hoekstra auf Frans Timmermans folgen. Der Sozialdemokrat war Ende August von seinem Amt als Kommissar für Klimaschutz und als Kommissionsvize zurückgetreten. Er tritt bei der vorgezogenen Parlamentswahl in den Niederlanden im November als Spitzenkandidat für ein Wahlbündnis aus Sozialdemokraten und Grünen an.
Der bisherige Vizekommissionspräsident Maros Sefcovic soll deshalb zusätzlich die Zuständigkeit für den europäischen Green Deal übernehmen, Hoekstra soll ihm als Klimakommissar zuarbeiten. Das Parlament stimmt am kommenden Donnerstag über die Personalwechsel ab, nötig ist eine einfache Mehrheit.
Die Zustimmung für Sefcovic gilt als gesichert. Hoekstra kann wohl mit den Stimmen der konservativen EVP rechnen. Sozialdemokraten, Grüne und Liberale wollen abwarten, wie sich der Niederländer in der Anhörung am Montag schlägt.
Wird er gewählt, steht Hoekstra vor einer kurzen Amtszeit als EU-Klimakommissar: Anfang Juni wählen die Bürgerinnen und Bürger in der EU ein neues Europaparlament. Dann wird auch die Kommission neu aufgestellt.
E.Rodriguez--AT