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"Gänsehautmoment": Werder feiert Comebacker Weiser
Mitchell Weiser musste sich mal kneifen. "Es ist schwer, die Emotionen in Worte zu fassen", sagte der Profi von Werder Bremen, kurz nachdem er im Weserstadion für einen Ausnahmezustand gesorgt hatte. Ausgerechnet er, der Comebacker, der 14 lange Monate gefehlt hatte, traf eine Woche nach seiner Rückkehr zum 3:2 (0:1)-Siegtreffer gegen den FC Augsburg. Und konnte sich vor Umarmungen kaum retten.
"Die Freude ist riesengroß, weil vieles von dem aufgegangen ist, was wir uns vorgenommen haben", sagte sein Trainer Daniel Thioune: "Der Augenblick mit dem Tor von Mitch war dann ein Gänsehautmoment." Weiser selbst hatten die magischen Momente in einer grauen Werder-Vorsaison gefehlt - in der er wegen eines Kreuzbandrisses nicht für etwas mehr Glanz sorgen konnte. "Wir arbeiten weiter daran, dass sowas häufiger passiert. Und ich finde, dass wir auf einem guten Weg sind", sagte er nun nach seinem Treffer in der Nachspielzeit (90.+2).
Die Basis ist mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen gelegt, das Team von Thioune scheint mit großem Kämpferherz ausgestattet zu sein. Hinzu kommt neue Qualität im Angriff durch die Rückkehr von Ex-Nationalspieler Niclas Füllkrug. Der 33-Jährige steht schon bei drei Saisontreffern.
"Momente wie heute sind besonders", sagte er: "Wenn 42.000 Menschen an etwas glauben, ist die Wahrscheinlichkeit, es zu erreichen, höher, als wenn es nur elf tun." Der Werder-Zusammenhalt soll das Team nach der Länderspielpause zu weiteren Erfolgen führen.
E.Rodriguez--AT