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Handball: Berlin unterliegt Veszprem deutlich
Die Füchse Berlin haben beim nächsten Anlauf auf ihren ersten Champions-League-Titel schon früh einen kleinen Dämpfer kassiert. Der Finalist der Vorsaison unterlag am zweiten Spieltag der Handball-Königsklasse dem ungarischen Rekordmeister KC Veszprem vor heimischer Kulisse deutlich mit 29:35 (16:21), zum Auftakt hatte die Mannschaft von Cheftrainer Nicolej Krickau noch souverän gewonnen.
Für die Füchse, die in der Bundesliga derzeit auf Platz vier hinter der makellosen Konkurrenz stehen, traf in der Max-Schmeling-Halle mit zehn Toren wieder einmal Welthandballer Mathias Gidsel am besten.
Gegen den ambitionierten Gegner misslang am Mittwochabend die erste Halbzeit völlig, nach ausgeglichenem Start zogen die im Angriff hocheffektiven Ungarn bis auf sechs Tore weg. Nach Wiederanpfiff zeigten die Hauptstädter dann jedoch ein völlig anderes Gesicht, in der 46. Minute gelang erstmalig der umjubelte Anschluss. Die große Chance auf den Ausgleich folgte gleich darauf per Siebenmeter - dieser aber wurde pariert, postwendend verloren die Füchse ihr Momentum völlig.
In der Gruppe A haben die Hauptstädter somit weiterhin zwei Punkte, Veszprem verlässt Berlin dagegen mit der Maximalpunktzahl. Der Modus der Königsklasse ist seit dieser Spielzeit verändert: Die Teilnehmerzahl steigt von 16 auf 24 Teams, die Mannschaften treten nun in sechs Vierergruppen an. Die beiden Erstplatzierten jeder Gruppe erreichen die Hauptrunde. Für die Mannschaften auf den Plätzen drei und vier geht es dagegen in der European League weiter.
D.Lopez--AT