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Kompany mit Respekt vor Elversberg - Gnabry-Comeback offen
Trainer Vincent Kompany vom FC Bayern hat die DFB-Entscheidung begrüßt, die Sperre von Vincent Wagner aufzuheben. Er sei "einfach froh", dass der Coach der SV Elversberg am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) doch an der Seitenlinie stehen könne, "das ist das Allerwichtigste für uns als Trainer, dass wir am Wochenende die Mannschaft unterstützen können", sagte Kompany vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel beim Aufsteiger.
Der Deutsche Fußball-Bund hatte am Freitag nach einer mündlichen Verhandlung das erstinstanzliche Urteil zurückgenommen. Schiedsrichter Martin Petersen, der Wagner vergangenes Wochenende in Mönchengladbach (4:3) die Gelb-Rote Karte gezeigt hatte, räumte einen Fehler ein.
Unterschätzen will Kompany den mit zwei Siegen furios gestarteten Dorfklub, bei dem er eine "ganz deutliche Identität" erkennt, nicht - und deshalb drei Tage nach dem erfolgreichen Champions-League-Auftakt gegen FK Bodö/Glimt (5:0) auch nicht groß rotieren. "Nein, jedes Spiel ist ernst", sagte der Belgier vor der Reise ins Saarland. "Wir fliegen eine Stunde, fahren eine Stunde mit dem Bus - und dann ist man irgendwann da und spielt Fußball. Mehr ist es nicht. Auch wenn es da anders ist, wir haben dieselbe Motivation wie bei einem Auswärtsspiel in Dortmund."
Ob Serge Gnabry, der sich im April einen Ausriss der Adduktoren zugezogen hatte, wieder eine Option für den Kader ist, entscheide sich erst im Laufe des Samstags. "Ich schätze, dass es entweder morgen schon passiert, dass er im Kader ist - oder gegen Union Berlin", sagte Kompany über den Nationalspieler: "Obwohl er schon lange mit der Mannschaft trainiert, haben wir den letzten Schritt noch nicht gemacht. Hoffentlich heute, aber wenn nicht, dann weiß er auch, dass wir bereit sind zu warten, bis er 100-prozentig fit ist."
Ch.P.Lewis--AT