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Geiselsöder glänzt: Gala gegen Mali, Küsschen für Fiebich
Erst empfing Luisa Geiselsöder den Pokal für die "Spielerin des Spiels" aus den Händen von Weltmeisterkapitän Dennis Schröder, dann lief Deutschlands Basketball-Nationalspielerin in die Arme ihrer Teamkolleginnen – und für ihre gute Freundin Leonie Fiebich gab es gar einen dicken Kuss auf die Wange.
"Ich könnte das ganze Team knutschen, um ehrlich zu sein. Aber Leo ist vor dem Spiel zu mir gekommen und meinte zu mir: Hey, heute wird dein Spiel", sagte Geiselsöder bei ProSieben MAXX, nachdem sie die Deutschen im letzten WM-Gruppenspiel gegen Mali (83:58) in die Qualifikationsrunde für das Viertelfinale geführt hatte.
Mit 17 Punkten glänzte die WNBA-Spielerin von Portland Fire gegen die Westafrikanerinnen – und das nach ihren schwachen Leistungen in den vorigen Partien gegen Japan (74:58/fünf Punkte) und Spanien (53:83/vier Punkte). "Es ist einfach der Flow gewesen. Wenn der Kopf aus ist, funktioniert es. Und die ersten zwei Spiele war der Kopf leider ein bisschen zu an", sagte Geiselsöder.
Auch Fiebich, die mit Geiselsöder seit der Zeit in den Nachwuchsnationalmannschaften eng befreundet ist, freute sich: "Ich wusste das vor dem Spiel, das ist Luisas Spiel. Die Physis. Das kann sie einfach sehr gut. Ich bin stolz auf sie, dass sie sich aus ihrem Loch rausgespielt hat. Das hat sie phänomenal gemacht", sagte die 26-Jährige.
Auch dank Geiselsöders Leistungssteigerung steht Deutschland in der Playoff-Runde um das Viertelfinalticket bei der Heim-WM in Berlin, dort geht es am Dienstag (20.45 Uhr/ProSieben MAXX und MagentaTV) gegen Südkorea. Die Asiatinnen hatten die Deutschen bereits im vergangenen März in der WM-Qualifikation deutlich mit 76:49 besiegt.
"Es wird wieder sehr schnell, sehr wuselig, sehr viele Dreier. Defense wird wieder das A und O", sagte Geiselsöder. Fiebich fügte an: "Ich mag es, gegen Korea zu spielen. Vor allem gut, dass wir schon gegen sie gespielt haben." Bei einem Erfolg trifft der Gastgeber am Donnerstag in der Runde der letzten acht auf Europameister Belgien.
P.A.Mendoza--AT