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Deutschlands Hockey-Männer sichern sich den vierten WM-Titel
Deutschland hat die Hockey-Weltmeisterschaft der Männer gewonnen. Im Endspiel von Wavre setzte sich der Titelverteidiger mit 1:0 gegen Spanien durch.
Die deutschen Hockey-Herren haben ihren Weltmeistertitel erfolgreich verteidigt. Im Finale im belgischen Wavre gewann die Mannschaft von Bundestrainer André Henning mit 1:0 gegen Spanien. Michel Struthoff erzielte in der 44. Minute den entscheidenden Treffer.
Nach dem Erfolg von 2023 in Bhubaneswar holte Deutschland damit zum zweiten Mal nacheinander den WM-Pokal. Insgesamt war es der vierte Titel nach 2002, 2006 und 2023. Damit zog die deutsche Auswahl in der historischen Bilanz mit Pakistan gleich.
Das Endspiel war zugleich die Revanche für die einzige deutsche Turnierniederlage. In der Zwischenrunde hatte Spanien mit 2:1 gewonnen. Die DHB-Auswahl qualifizierte sich anschließend mit einem 4:2 gegen Australien für das Halbfinale und besiegte dort Argentinien mit 2:1. Spanien erreichte das Finale durch ein 4:3 gegen die Niederlande.
Die deutsche Mannschaft bestand aus einer Mischung aus erfahrenen Titelträgern und mehreren Spielern bei ihrem ersten großen Turnier. Neun Weltmeister von 2023 standen noch im Kader. Kapitän Tom Grambusch führte das Team an.
Mit dem erneuten Titelgewinn gelang Deutschland zum zweiten Mal ein WM-Doppel. Schon die Auswahl von 2002 hatte ihren Titel 2006 verteidigt. Struthoffs Treffer und eine geschlossene Defensivleistung sicherten diesmal den Erfolg gegen Spanien.
O.Gutierrez--AT