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Ex-Kapitän Müller als TV-Experte bei der Eishockey-WM
Moritz Müller nimmt doch an der Eishockey-WM in der Schweiz teil - allerdings nicht als Spieler. Der langjährige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft verzichtet aus "familiären" Gründen auf seine 13. Weltmeisterschaft, wird aber als Experte für MagentaSport vor Ort sein. Das teilte der Pay-TV-Sender am Freitag mit.
"Für mich war klar, dass ich diese WM in der Schweiz nicht spielen werde. Die familiäre Situation hat es dieses Jahr nicht zugelassen", erklärte der 39-Jährige, der zuletzt bei den Olympischen Spielen in Mailand das Trikot des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) getragen hatte: "Aber ich hatte Lust, in einer inhaltlichen Rolle dabei zu sein, die sich zeitlich mit der Familie vereinbaren lässt."
Müller, der bei den Silbercoups bei Olympia 2018 und bei der WM 2023 auf dem Eis stand, hat seine Zukunft noch offen gelassen. Die Kölner Haie verkündeten zuletzt, dass sie "in einem sehr engen und vertrauenswürdigen Austausch" seien. Bei Olympia hatte Bundestrainer Harold Kreis NHL-Star Leon Draisaitl statt Müller zum Kapitän gemacht.
MagentaSport und MagentaTV übertragen täglich Live-Spiele der WM in Zürich und Fribourg (15. bis 31. Mai), darunter alle deutschen Partien sowie die besten Gruppen- und K.o.-Spiele und das Finale. Bei der Generalrobe am Sonntag (17.00 Uhr/MagentaSport) in Mannheim gegen Olympiasieger und Weltmeister USA fehlt Müller noch als Experte, sein erster Auftritt ist am Montag (19.30 Uhr) in der "Eishockey-Show" von MagentaSport.
"Nach all den Jahren als Kapitän betrachte ich die MagentaSport-Experten-Rolle schon als anspruchsvolle Aufgabe. Ich bin kein Sprücheklopfer für billige Zitate, aber ich werde meine Analysen und Einschätzungen schon ehrlich und authentisch treffen", sagte Müller: "Es hilft sicher, dass ich die Teams, Gegner, Umfeld und Situationen sehr gut einschätzen kann."
Die deutsche Mannschaft trifft in der Vorrunde auf Finnland, Lettland, Gastgeber Schweiz, die USA, Ungarn, Österreich und Großbritannien.
P.Smith--AT