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"Unbeschreiblich": Arsenal tanzt im Regen
Der Regen plätscherte unaufhörlich, der Wind blies übers Feld, doch das war den pitschnassen Profis des FC Arsenal völlig egal. Matchwinner Bukayo Saka, Kai Havertz und die anderen Stars stürmten Hand in Hand zu ihren tobenden Fans. Das Emirates Stadium im Norden Londons bebte, als die zwei quälend langen Jahrzehnte des Wartens endlich vorüber waren, und Teammanager Mikel Arteta fiel jedem um den Hals, der ihm in die Quere kam.
In der Kabine herrsche "Chaos", verriet Declan Rice, nachdem Arsenal die Defensive von Atlético Madrid mit 1:0 (1:0) geknackt und damit das Finale der Champions League erreicht hatte, bei Prime Video: "Man kann gar nicht hoch genug einschätzen, was wir in diesem Wettbewerb bisher geleistet haben. Wir haben jedes Recht, diesen Moment zu feiern." Das zweite Halbfinale zwischen Bayern München und Paris Saint-Germain werde er sich am Mittwoch entspannt ansehen: "Möge das beste Team gewinnen."
Auch William Saliba wollte das Rückspiel der Münchner genießen. Nur wer soll der Gegner am 30. Mai in der Budapester Puskas-Arena werden? "Wir wissen, dass sie beide gut sind. Ob Bayern oder Paris, das ist doch egal", betonte der Franzose.
Arteta, der Havertz nicht ins Spiel gebracht hatte, schwärmte da noch immer strahlend von "einem unbeschreiblichen Gefühl". Rice sprach von einem "Wendepunkt": "Wir hatten eine Phase, in der wir nicht unsere beste Leistung gebracht haben. Wir haben etwas nachlässig gespielt, aber wir haben wieder einen neuen Weg gefunden."
Steht den Gunners, die im April noch einzubrechen drohten und zwei Titel verspielten, nun Ende Mai die größte Woche der Klubgeschichte bevor? Erst könnte sich Arsenal nach 22 Jahren wieder die Meisterschaft sichern, sechs Tage später dann erstmals den Henkelpott.
Auf der Tribüne freute sich am Dienstagabend auch Jens Lehmann. Der frühere Nationaltorhüter hatte beim bislang letzten Finalauftritt der Gunners nur kurz auf dem Feld gestanden, 2006 verlor Arsenal nach einer frühen Roten Karte gegen Lehmann 1:2 gegen den FC Barcelona.
F.Ramirez--AT