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Vor Kracher-Tagen: Bayer nur mit Remis in Freiburg
Vizemeister Bayer Leverkusen hat vor den kommenden Kracher-Tagen noch jede Menge Arbeit vor sich. Die Werkself kam am 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga nicht über ein 3:3 (2:2) beim SC Freiburg hinaus und kassierte durch das Remis in einer wilden Partie einen Rückschlag im Rennen um einen Platz in der Champions League. Nun geht es für Bayer im Achtelfinale der Königsklasse zweimal gegen den FC Arsenal, dazwischen steht das Liga-Duell mit Bayern München auf dem Programm.
Christian Kofane (37.), Alejandro Grimaldo (45.+3) und Martin Terrier (52.) erzielten die Treffer für die Leverkusener, die zunächst am Mittwoch zu Hause den Spitzenreiter der englischen Premier League empfangen. Vincenzo Grifo (34.) mit einem Rekordtor, Yuito Suzuki (43.) und Matthias Ginter (86.) trafen für den SC. Die Freiburger, die am Donnerstag in der Europa League in Belgien bei KRC Genk antreten müssen, sind mittlerweile seit 16 Pflichtspielen in Folge zu Hause ungeschlagen.
"Die Champions League - das wird eine Reise bis zum Saisonende, um da reinzukommen. Es ist klar, dass wir darum kämpfen müssen", sagte Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes kurz vor dem Anpfiff bei Sky: "An der Konstanz müssen wir arbeiten. Das hat in den letzten Wochen nicht so gut funktioniert. Da müssen wir pushen."
Die Leverkusener, die unter anderem ohne den angeschlagenen Torjäger Patrik Schick, den weiter fehlenden Stammtorhüter Mark Flekken sowie Nathan Tella und Lucas Vazquez auskommen mussten, begannen vor 34.100 Zuschauern stark. Die Gäste dominierten die Anfangsphase, Terrier sorgte erstmals für Gefahr (5.).
Die Freiburger, bei denen Lukas Kübler, Philipp Lienhart und Max Rosenfelder fehlten, waren weitgehend in der Defensive beschäftigt. Nach einer knappen Viertelstunde befreiten sich die Gastgeber vom Dauerdruck und wurden stärker, Grifo hatte prompt die Führung auf dem Fuß (14.).
Später in der ersten Hälfte bekamen die Zuschauer noch mehr geboten für ihr Geld - vier Tore binnen 14 Minuten sorgten für großen Unterhaltungswert. Zwischen zwei Chancen von Kofane (21. und 36.) traf Grifo, der einen starken Konter etwas glücklich abschloss. Dass er sich bei dem Tor selbst angeschossen hatte, änderte nichts am Jubel über sein 105. Pflichtspiel-Tor für den SC - gemeinsam mit Nils Petersen ist der Deutsch-Italiener nun Freiburger Rekordtorschütze.
Im Anschluss ging es weiter hoch her. Zunächst schlug Kofane bei seiner dritten Chance zu, dann brachte Suzuki den SC wieder in Führung. In der Nachspielzeit scheiterte der Japaner an Bayer-Torwart Janis Blaswich. Besser machte es Freistoß-Spezialist Grimaldo, der einen ruhenden Ball aus rund 18 Metern versenkte.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts ging es rasant weiter. Terrier schloss einen Konter überlegt ab. Kurz darauf hätte Kofane eigentlich erhöhen müssen (54.). Auf der Gegenseite hatte Johan Manzambi den Ausgleich auf dem Fuß (62.). Für diesen sorgte dann Ginter.
T.Wright--AT