-
Schlag gegen Botnetze: Zwei der weltgrößten IT-Schadprogramme abgeschaltet
-
Deutschlands Gletscher schmelzen in Rekordtempo - Verschwinden absehbar
-
GKV-Finanzen: Hausärzte und Sozialverband fordern weniger Krankenkassen
-
Bundesliga verliert fünften Champions-League-Platz außer Sicht
-
Snooker: O'Sullivan knackt Rekord für höchstes Break
-
15-Jähriger baut in Karlsruhe mit Auto von Vater Unfall - hoher Sachschaden
-
KI-Chips von Nvidia nach China geschmuggelt: Drei Männer in USA angeklagt
-
Liebesspiel in Öffentlichkeit: Polizei sucht nach jungem Paar
-
Brandenburg: Autobahnraser nach tödlichem Unfall zu langer Haftstrafe verurteilt
-
Getöteter Jugendlicher in Eckernförde: Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß
-
Schweitzer: Maßnahmen zur Eindämmung der Spritpreise reichen nicht aus
-
NBA: Schröder erreicht Postseason - Meilenstein für James
-
Kronprinzessin Mette-Marit: Wurde von Epstein "manipuliert und getäuscht"
-
Vor Wahl in Rheinland-Pfalz verspricht CDU-Kandidat mehr Anstrengungen für Winzer
-
Keine Bewegung: Knapp die Hälfte der Beschäftigten arbeitet nach Tarifvertrag
-
Stimmung im deutschen Immobiliensektor trübt sich zum Jahresauftakt ein
-
NHL: Reichel trifft bei seinem Boston-Debüt
-
Netanjahu: "Iran wird dezimiert" - Teheran greift erneut Ziele in den Golfstaaten an
-
Venezuelas Übergangspräsidentin tauscht die gesamte Armeeführung aus
-
NBA: Schröder in den Playoffs - Meilenstein für James
-
Justizministerin Hubig zu digitaler Gewalt: Täter sollen sich nicht mehr sicher fühlen
-
"Gutes Spiel gemacht": VfB richtet Fokus auf Augsburg
-
Finanztip: Strompreise für Neukunden als Folge des Iran-Kriegs spürbar gestiegen
-
"Hype mitgenommen": Silber-Helden spüren WM-Vorfreude
-
Auf wen setzt Nagelsmann? Das WM-Barometer
-
Grifo mit "i-Tüpfelchen" bei Freiburger Aufholjagd
-
DFB-Team in Tiefblau: Adidas präsentiert WM-Auswärtstrikot
-
Die Sport-Höhepunkte am Freitag, 20. März
-
Brandmauer-Debatte: SPD wirft EVP-Chef Weber "Eiertanz" vor
-
US-Medien: US-Kampfflugzeug mutmaßlich von iranischem Beschuss getroffen
-
Bundestag befasst sich mit Buchpreisaffäre von Weimer
-
Libanons Präsident Aoun fordert Waffenstillstand und Verhandlungen mit Israel
-
Katars Energieminister: Angriffe verringern Exportkapazität für LNG um 17 Prozent
-
USA und Japan vereinbaren Milliardenprojekt zum Bau von Atomreaktoren
-
EU-Gipfel: Orban verärgert Teilnehmer mit Kreditblockade
-
Ukraine-Kredit: Merz nennt Orbans Blockade "groben Verstoß gegen Loyalität der Mitgliedstaaten"
-
Bundeswirtschaftsministerin Reiche kritisiert mögliche Lockerung von US-Sanktionen gegen Iran
-
Iran-Krieg: EU mahnt angesichts möglicher Migrationsbewegungen zu "Wachsamkeit"
-
Italien: Lega-Nord-Gründer Umberto Bossi gestorben
-
EU-Gipfelteilnehmer fordern Stopp von Angriffen auf Energieanlagen
-
Umfrage vor Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD fast gleichauf
-
Netanjahu: Israel handelte bei Angriff auf iranisches Gasfeld South Pars alleine
-
Sieg gegen Olmütz: Mainz schreibt Geschichte
-
Historisch: Freiburg erfüllt sich Viertelfinal-Traum
-
"Wie geplant": FIFA will iranische WM-Spiele nicht verlegen
-
Offensiv-Feuerwerk: Handballer gewinnen ersten WM-Härtetest
-
EU-Gipfel: Orban hält an Blockade des Ukraine-Kredits fest
-
Iran fordert von Berlin Klarstellung zur Nutzung von Ramstein durch USA
-
Iran-Krieg: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen
-
Erste Hürde für US-Handelsdeal genommen: EU-Parlament stimmt für Zollabschaffungen
"Lehrstunde" gegen Spanien: Erster Dämpfer für deutsche Handballer
Noch bevor die Schlusssirene ertönte, schnappte sich DHB-Kapitän Johannes Golla jeden seiner Mitspieler und spendete Trost. Auch Alfred Gislason peppelte die deutschen Handballer nach dem ersten EM-Dämpfer sofort auf. "Es ist immer noch alles möglich", sagte der Bundestrainer nach dem 23:29 (12:14) gegen Titelverteidiger Spanien.
Statt nach dem Corona-Hoffnungsschimmer auch ein sportliches Ausrufezeichen zu setzen, musste das virusgeplagte DHB-Team den ersten sportlichen Rückschlag verkraften. Doch viel Zeit zum Trauern bleibt nicht: Bereits am Freitag (20.30 Uhr/ZDF) wartet mit dem Duell gegen Norwegen um den Kieler Starspieler Sander Sagosen die nächste schwere Aufgabe auf die deutsche Mannschaft.
Wenn der Medaillentraum weiterleben soll, muss dann die Fehlerquote vor allem im Angriff deutlich geringer werden. "Wir wissen genau, dass Norwegen mit einer guten Leistung machbar ist", sagte Torhüter Johannes Bitter, "heute war es eben nicht drin." Der 2007er-Weltmeister weiß: Die Chance auf das Halbfinale ist mit 2:2 Punkten weiter da.
Gegen Spanien, den abgezockten EM-Champion der Jahre 2018 und 2020, war das DHB-Team in Bratislava trotz eines zu Beginn beherzten Auftritts letztlich klar unterlegen. Eine Schwächephase mit insgesamt 15 Minuten (!) ohne eigenes Tor war der Knackpunkt in einem zunächst vielversprechenden Spiel. Ein 0:7-Lauf war vorentscheidend, beim Stand von 12:19 (39.) war die Partie praktisch gelaufen.
"Wir haben heute eine Lehrstunde bekommen, vor allem in der zweiten Hälfte. Die Spanier haben uns extrem bestraft", sagte Youngster Julian Köster. Gislason räumte ein: "Bei einigen steckt es schon in den Knochen, dass sie gestern nur auf den Zimmern bleiben konnten."
Golla und Linksaußen Patrick Zieker waren beim Start in die nächste Turnierphase mit je vier Treffern die besten Werfer für die deutsche Mannschaft. Die weiteren Hauptrunden-Gegner sind Vizeweltmeister Schweden am Sonntag (18.00 Uhr/ARD) sowie Russland am Dienstag (18.00 Uhr/ZDF). Die besten beiden Mannschaften der Sechsergruppe ziehen ins Halbfinale in Budapest ein.
Erfreuliche Nachrichten hatte der Deutsche Handballbund (DHB) wenige Stunden vor dem Anwurf mitgeteilt: Die am Mittwochabend abgenommenen PCR-Tests fielen durchweg negativ aus, erstmals seit Sonntag gab es in der deutschen Mannschaft somit keinen neuen Coronafall.
Kurz vor dem Anpfiff wurde es sogar noch besser: Christoph Steinert konnte zur Partie gegen Spanien auflaufen - und das, obwohl er am Mittwoch als zwölfter Spieler des DHB-Teams einen positiven Befund erhalten hatte. Sein PCR-Test hatte laut DHB einen "schwach positiven Befund", nach ausschließlich negativen weiteren Tests war er überraschend kurzfristig doch spielberechtigt. "Kurz vor dem Spiel hatte ich alle Gefühle dieser Welt gleichzeitig", berichtete er nach Spielende in der ARD.
Doch selbst Steinerts Einwechslung zur zweiten Halbzeit half nichts. Die deutschen Angreifer fanden kaum ein Mittel gegen die bewegliche 6:0-Deckung des Top-Teams. Die anfangs gute Defensive ließ zu früh nach und offenbarte wie in den ersten Spielen gegen Belarus (33:29) und Österreich (34:20) Schwächen in der Verteidigung der Kreisläufer.
Die Spanier erkämpften sich mit Gegenstoßtoren eine Zwei-Tore-Führung - und bauten diese unmittelbar nach Wiederanpfiff weiter aus. "Wir lassen uns erschießen", klagte Gislason. Während der Isländer vor der Pause noch euphorisch Beifall klatschte, pustete er nach dem Seitenwechsel kräftig durch, als der Rückstand weiter anwuchs.
M.White--AT