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Sieg gegen Melsungen: Wolff führt Kiel auf Pokal-Thron
Der THW Kiel hat zum 13. Mal den deutschen Pokal-Thron bestiegen. Der Rekordsieger von Trainer Filip Jicha bezwang die MT Melsungen in einem packenden Endspiel des Final Four in Köln 28:23 (10:9) und jubelte dank des bärenstarken Nationaltorhüters Andreas Wolff über den ersten Pokalsieg seit 2022.
Eric Johansson war am Sonntag vor 19.750 Zuschauern in der ausverkauften Lanxess Arena mit sieben Toren der beste Schütze für den THW, der überragende Mann war aber Rückkehrer Wolff mit insgesamt 16 Paraden. Aufseiten des abwehrstarken THW gelang Urgestein Patrick Wiencek durch seinen bereits fünften Pokalsieg ein triumphaler Abschied.
Für die MT zerschlug sich dagegen einmal mehr die Hoffnung auf den ersten Titel der Vereinsgeschichte. Schon im Vorjahr und 2020 waren die Nordhessen im Pokal-Finale gescheitert.
Kiel darf sich über ein Preisgeld von 200.000 Euro freuen, Melsungen tröstet sich mit 150.000 Euro. Rang drei ging am frühen Nachmittag überraschend an den Zweitligisten HBW Balingen-Weilstetten, der im kleinen Finale die Rhein-Neckar Löwen 32:31 besiegte.
Im bereits fünften Duell zwischen Kiel und Melsungen, je zweimal trafen die beiden Bundesliga-Spitzenteams in der laufenden Saison in Liga und European League aufeinander, dominierten die Defensivreihen. Die MT fand schlecht in die Begegnung, weil Wolff aufseiten des THW gleich mehrfach zur Stelle war.
Immerhin: Melsungens Schlussmann Nebojsa Simic verhinderte mit vier Paraden in der Anfangsphase, dass Kiel zunächst nicht weiter als beim 4:1 (10.) durch Wiencek davonzog. Der 36-jährige Wiencek erlebte das letzte Pokalspiel seiner Karriere, der Kreisläufer beendet am Saisonende seine erfolgreiche Laufbahn.
Melsungen fing sich nach dem verschlafenen Start kurzzeitig, beim 4:4 (14.) war die Partie wieder ausgeglichen. Wenig später hatte sich der THW, bei dem Elias Ellefsen a Skipagötu von Färöern einige Akzente setzte, beim 10:6 (24.) aber ein Vier-Punkte-Polster erarbeitet, ehe Melsungen wieder zu einem Zwischenspurt ansetzte.
Wolff und Simic blieben zwischen den Pfosten enorm wichtige Faktoren, die zwei statistisch besten Bundesliga-Torhüter kamen im ersten Abschnitt auf je acht Paraden. Wolff, der die Comebacksaison nach seiner Rückkehr nach Kiel bestreitet, kratzte zwischenzeitlich an einer einer 50-Prozent-Quote - ein Weltklasse-Wert.
Trotz des geschrumpften Vorsprungs ging Kiels Linksaußen Rune Dahmke "mit einem guten Gefühl" in die Halbzeit. Und auch Bundestrainer Alfred Gislason sah Kiel am ARD-Mikrofon "bis jetzt als die bessere Mannschaft". Dieses Bild bestätigte sich nach Wiederbeginn.
Die Kieler, die am Vortag nach einer Aufholjagd in der Verlängerung die Rhein-Neckar Löwen geschlagen hatten (32:31), blieben aktiver. Melsungen fand defensiv gegen ein Kieler Sieben-gegen-Sechs und offensiv gegen Wolff zu wenig Lösungen, beim 19:15 (44.) wuchs der Vorsprung wieder auf vier Tore.
Dem ebenfalls glänzenden Simic war es zu verdanken, dass Melsungen dennoch lange auf eine Wende hoffen durfte. Auch das 23:18 (52.) - die erste Kieler Fünf-Tore-Führung - war zunächst noch keine Entscheidung, doch Wolff gab mit den nächsten spektakulären Paraden die passende Antwort.
F.Wilson--AT