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Marko: Red Bulls Fahrertausch verärgerte auch Verstappen
Max Verstappen verfolgt die Wirren bei seinem Red-Bull-Team mit Unverständnis und hat den plötzlichen Fahrertausch intern kritisiert. Yuki Tsunoda erhält schon nach zwei Saisonrennen das Cockpit von Liam Lawson, dem Weltmeister hat diese Entscheidung nicht gefallen. "Das hat er zum Ausdruck gebracht", bestätigte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko im Interview mit Formel1.de.
Verstappen habe zur Verteidigung des in den ersten beiden Rennen enttäuschenden Lawson unter anderem vorgebracht, "dass unser Auto sehr schwierig zu fahren ist" und dass es verbessert werden müsse. Marko habe Verstappen aber "erklärt, dass wir, um die WM zu gewinnen, zwei Autos in den Top 10 haben müssen".
Tsunoda sitzt nun bei seinem Heim-Grand-Prix in Japan (6. April) erstmals im Red-Bull-Boliden, Lawson muss zurück zum kleineren Schwesterteam Racing Bulls. Immer wieder vollzieht Red Bull derartige Wechsel, einen weiteren soll es im Laufe des Jahres nun aber nicht geben. "Yuki Tsunoda wird die Saison zuende fahren", sagte Marko, einen Rauswurf bei ausbleibender Leistung müsse er "nicht fürchten".
Tsunoda, schon seit 2021 für das kleinere Red-Bull-Team in der Formel 1, sah sich selbst schon seit einer Weile bereit für diesen Schritt. "Yuki hat immer wieder betont, dass er der richtige Mann wäre", sagte Marko, der Japaner habe eine Beförderung "erwartet". Der 24-Jährige muss nun ohne echte Vorbereitung mit dem RB21 zurechtkommen. Seit dem vergangenen Rennen in Shanghai habe er aber immerhin zwei Sessions im Simulator absolviert, sagte Marko, "die waren sehr gut".
B.Torres--AT