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CAS reduziert Halep-Sperre - Tennisstar darf wieder spielen
Großer Erfolg am Grünen Tisch für Simona Halep: Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die Dopingsperre gegen die frühere Tennis-Weltranglistenerste aus Rumänien von vier Jahren auf neun Monate reduziert. Diese Strafe hat die 32-Jährige bereits verbüßt, die frühere French-Open- und Wimbledon-Siegerin darf damit umgehend ins Profitennis zurückkehren.
Halep war im vergangenen Jahr von der International Tennis Integrity Agency (ITIA) wegen zweier Verstöße gegen die Anti-Doping-Bestimmungen für vier Jahre gesperrt worden. Bereits seit Oktober 2022 ist die zweimalige Grand-Slam-Siegerin nach einer vorläufigen Sperre außen vor.
Halep zog vor dem CAS, nach einer dreitägigen Anhörung im Februar erklärte sie voller Zuversicht: "Mein Vertrauen in die Stärke der Wahrheit bleibt intakt. Ich freue mich darauf, auf die Tennisplätze zurückzukehren."
Der CAS gab ihr am Dienstag Recht - zumindest weitgehend. "Nach sorgfältiger Prüfung aller vorgelegten Beweise kam das Gremium zu dem Schluss, dass Frau Halep nach Abwägung aller Wahrscheinlichkeiten nachgewiesen hat, dass Roxadustat durch den Verzehr eines kontaminierten Nahrungsergänzungsmittels, das sie in den Tagen kurz vor dem 29. August 2022 eingenommen hatte, in ihren Körper gelangt ist", teilte der CAS mit: "Das in ihrer Probe nachgewiesene Roxadustat stammte aus diesem verunreinigten Produkt." Weiter, hieß es im Richterspruch, reichten die Anomalien in ihrem biologischen Pass nicht aus, um ein Dopingverhalten zu beweisen.
Roxadustat ist ein Medikament gegen Blutarmut, das die Produktion roter Blutkörperchen im Körper anregt.
Dennoch treffe Halep ein "gewisses Maß an Schuld oder Fahrlässigkeit für ihre Verstöße", so die CAS-Richter, "da sie nicht genügend Vorsicht walten ließ, um die Dopingbestimmungen einzuhalten".
T.Sanchez--AT