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DP World Tour sanktioniert 26 LIV-Golfer
Die DP World Tour hat 26 abtrünnige Golfprofis mit Geldstrafen von bis zu 100.000 Pfund (ca. 115.000 Euro) belegt. Die betroffenen Spieler, die ohne Erlaubnis an Turnieren der umstrittenen LIV-Serie teilgenommen hatten, seien am Donnerstag über ihre jeweilige Strafe, die zum Teil auch eine Sperre für mehrere Turniere umfasst, informiert worden. Namen nannte die einst als European Tour bekannte Serie nicht.
Betroffen seien Spieler, die zwischen dem 22. Juni 2022 und dem 2. April 2023 ohne Erlaubnis an der umstrittenen Saudi-Tour LIV Golf oder der von LIV unterstützten Asien-Tour teilgenommen haben. Wer seine Tourkarte zurückgegeben habe - wie zuletzt Ian Poulter, Lee Westwood oder Sergio Garcia - könne ohne ein Begleichen der Strafe nicht mehr auf der DP World Tour starten.
Anfang April hatte die DP World Tour einen Rechtsstreit gegen zwölf LIV-Profis gewonnen. Das Schiedsgericht Sports Resolutions UK teilte mit, dass die Spieler "schwerwiegende Verstöße gegen den Verhaltenskodex" begangen hätten, indem sie ohne Erlaubnis an LIV-Veranstaltungen in London und Portland teilnahmen. Der Einspruch der Profis wurde abgelehnt.
Das Schiedsgericht entschied damals, die DP World Tour habe "völlig vernünftig gehandelt". Das Verfahren ist getrennt von dem Kartellverfahren, das in den USA zwischen dem LIV und der PGA geführt wird.
Mit hohen Summen lockt LIV Golf seit mehr als einem Jahr zahlreiche Profis wie Phil Mickelson, Dustin Johnson, Bryson DeChambeau oder Cameron Smith. Die PGA Tour und die DP World Tour haben die LIV-Spieler von ihren Wettbewerben ausgeschlossen. An den vier Majors dürfen sie jedoch teilnehmen, sofern sie die Zulassungskriterien erfüllen.
E.Hall--AT