-
Hunderttausende strömen in Paris zur Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV.
-
Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn
-
SPD droht mit Blockade der Pflegereform im Kabinett
-
Bürgerschaftswahl in Bremen: Linke geht mit Fraktionschefin Leonidakis ins Rennen
-
Rotes Telefon für KI: USA und China richten Hotline für Zwischenfälle ein
-
Landtagswahl in Schleswig-Holstein: Fraktionschef Dirschauer ist SSW-Spitzenkandidat
-
DFB-Team trainiert mit Wirtz und Burkardt
-
Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch millionenschweren Vergleich ab
-
Explosion in Haus nahe Akropolis in Athen: Ein Todesopfer aus Trümmern geborgen
-
Polizei in Delmenhorst meldet einen Toten und einen Schwerverletzten
-
Krankenhausgesellschaft fordert schnellere Anerkennung ausländischer Abschlüsse
-
Papst Leo XIV. ruft zu würdevollem Umgang mit Migranten auf
-
116 Millionen Dollar: Basketballstar Curry bleibt bei Warriors
-
USA und China richten Kommunikationskanal für KI-Zwischenfälle ein
-
Klopp wirbt für Olympia: "Es wird Zeit"
-
OpenAI: Von Nutzern hochgeladene Bilder landen irrtümlich auf externen Internetseiten
-
Ernüchterung in Italien: "War das schon alles?"
-
Klopps Heimdebüt: Wirtz ersetzt Musiala
-
Bericht: Trump lehnt Irans Hormus-Vorschlag ab - erneute Huthi-Angriffe
-
Lula verbietet Online-Wettplattformen neun Tage vor Präsidentenwahl
-
Papst Leo XIV. feiert am Samstag riesige Messe in Paris
-
Wadephul hält Rede bei UN-Generaldebatte in New York
-
Entscheidung über deutschen Olympiabewerber - München oder Köln mit Rhein und Ruhr
-
Gewerkschaften und Linkspartei machen mit Aktionstag mobil gegen Sozialkürzungen
-
Europäische Minister tagen in München zur "Umsetzung der Migrationswende"
-
Bericht: Experten erwarten Rentenplus von bis zu 4,7 Prozent
-
Alex Bodi und Prof. Dr. Dieter Lazik schließen Vertrag für ALPHA WHEY und BODI Energydrink
-
Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab
-
Bericht: OpenAI stoppte Training von KI-Modell Astra wegen Sicherheitsproblemen
-
Iran bekräftigt Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen
-
Zidane: Verletzter Mbappé verlässt Frankreichs Teamquartier
-
Italien verliert auch unter Mancini - Zidane startet mit Sieg
-
Italien verliert auch unter Maldini - Zidane startet mit Sieg
-
Trump postete höchstwahrscheinlich KI-retuschiertes Bild von Xis Staatsbesuch
-
Klub-WM: Füchse Berlin erledigen erste Pflichtaufgabe
-
Cambridge-Analytica-Skandal: Facebook-Mutter Meta unterliegt vor US-Gericht
-
EM-Countdown: DHB-Frauen gewinnen ersten Test in Spanien
-
Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht
-
Putin: Russland bereitet sich nicht auf "irgendeine Art von Kampf mit Europa" vor
-
UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien "auf das Schärfste"
-
Berlin: Linke stimmt auf Parteitag für Sondierungen mit Grünen und SPD
-
Schwere Kämpfe zwischen Tigray-Rebellen und Armee - Internetausfall in Nordäthiopien
-
Libanons Regierungschef Salam warnt vor "Vakuum" nach Abzug von UN-Friedensmission
-
"Zerstörende Dimension erreicht": Berliner Linke weist Antisemitismusvorwurf zurück
-
US-Justiz: Pentagon darf Sanktionen gegen Anthropic aufrecht erhalten
-
Trump nennt Gipfel mit Xi erfolgreich und sieht Konsens bei "Superintelligenz"
-
UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien
-
Russland: Politikwissenschaftler Kynew wegen Drogenvorwürfen festgenommen
-
Münchner Migrationskonferenz: Pläne für Frontex-Ausbau zu "Rückführungsagentur"
-
Selenskyj: USA erlauben Ukraine Herstellung von Patriot-Abwehrraketen
Dämpfer für DHB-Team gegen Norwegen - nun wartet Frankreich
Stimmungsdämpfer vor der K.o.-Runde: Deutschlands Handballer haben zum Hauptrundenabschluss ihre erste WM-Niederlage kassiert und den anvisierten Gruppensieg verpasst. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason verlor gegen den Turniermitfavoriten Norwegen trotz erbitterter Gegenwehr mit 26:28 (16:18) und bekommt es im Viertelfinale nun mit Olympiasieger Frankreich zu tun.
Bester deutscher Werfer vor rund 4500 Zuschauern war einmal mehr Juri Knorr mit acht Toren. Doch insgesamt fehlte es der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) im sechsten WM-Spiel an Effizienz und Durchsetzungsvermögen, auch die Abwehr wirkte nicht so sattelfest wie zuletzt. Deutschland ging in der 52. Minute zwar erstmals in Führung (25:24), konnte diese aber nicht halten.
Am Dienstagvormittag wird das deutsche Team seine Zelte in Kattowitz abbrechen und von Krakau aus nach Danzig fliegen. Dort geht es am Mittwochabend gegen den französischen Rekordweltmeister um den Einzug ins Halbfinale - und nicht wie erhofft gegen Spanien. "Frankreich hat eine unglaubliche Feuerpower aus dem Rückraum und ist auch in der Breite sehr stark", sagte Gislason und bezeichnete die Franzosen als "Weltklasse-Mannschaft" und heißen Titel-Kandidaten.
Obwohl auch die Norweger schon vorzeitig für die K.o.-Runde qualifiziert waren, wollte Gislason am Montagabend von einem Testspielcharakter nichts wissen. Norwegen sei Favorit, sagte der 63-Jährige vor der Partie, aber "ich will unbedingt gewinnen. Denn die beste Vorbereitung aufs Viertelfinale ist Erfolg."
Die Anfangsphase gehörte vor den Augen allerdings den Skandinaviern. Vor allem mit Superstar Sander Sagosen vom THW Kiel, einer von acht Bundesliga-Legionären bei den Norwegern, hatte die deutsche Deckung so ihre Probleme. 1:4 hieß es nach vier und 4:7 nach acht Minuten - auch weil Joel Birlehm, der zunächst für Stammkeeper Andreas Wolff ran durfte, keinen Ball zu fassen bekam.
Gislason reagierte und brachte Wolff. Der hielt vor den Augen von Fußball-Weltmeister Lukas Podolski gleich mal zwei Bälle, und so konnte Patrick Groetzki mit seinem 400. Länderspieltor auf 6:7 (10.) verkürzen. Norwegen blieb zwar am Drücker, doch Deutschland biss sich regelrecht in die Partie. Hinten hielt Wolff ein ums andere Mal spektakulär, vorne riss Knorr das Spiel an sich.
Der Spielmacher glänzte mit seinen ansatzlosen Schlagwürfen aus der zweiten Reihe, seinen schnörkellosen Abschlüssen und seiner enormen Spielübersicht. Von den ersten zwölf DHB-Treffern war Knorr an neun (!) direkt beteiligt: zwei Tore bereitete der 22-Jährige vor, seine sieben Würfe versenkte er allesamt.
Und doch ging das deutsche Team erstmals bei der WM mit einem Rückstand in die Kabine. "Es ist ein Spiel mit riesigem Tempo und riesigem Engagement auf beiden Seiten", sagte DHB-Sportvorstand Axel Kromer zur Pause: "Wir hätten noch effektiver abschließen können."
Die schwache Wurfausbeute blieb allerdings zunächst das große Problem. Wolff glänzte zwar weiterhin, doch vorn ließen Kapitän Johannes Golla und Co. beste Möglichkeiten liegen. Luca Witzke sah wegen groben Foulspiels die Rote Karte (54.).
A.Moore--AT