-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
Umstrittene Fußball-WM in Katar eröffnet
Begleitet von massiver Kritik wegen der Menschenrechtslage im Gastgeberland ist am Sonntag die Fußball-WM in Katar eröffnet worden. Tausende Zuschauer nahmen an der pompösen Eröffnungsfeier in dem von Beduinenzelten inspirierten Al-Bayt-Stadion im nördlich von Doha gelegenen Al-Chaur teil. Der Golfstaat wird scharf wegen seines Umgangs mit ausländischen Arbeitskräften, mit Frauen und Vertretern der LGBTQ-Gemeinschaft kritisiert.
Für Stimmung kurz vor dem Auftaktspiel Katars gegen Ecuador sorgte während der Eröffnungszeremonie unter anderem der südkoreanische K-Pop-Star Jung Kook. Im Publikum waren neben Prominenten auch ausländische Regierungsvertreter wie der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman vertreten. Nach einem jahrelangen Konflikt auf der arabischen Halbinsel hatte bin Salman erst im Dezember vergangenen Jahres erstmals wieder den Golfstaat Katar besucht.
Die WM kostet den Golfstaat schätzungsweise 200 Milliarden Dollar und ist damit die teuerste Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte. Mehrere neue Stadien wurden eigens für das Großereignis aus dem Boden gestampft.
Die WM, die am 18. Dezember endet, ist die erste in einem arabischen Land. Zudem wird das Turnier erstmals nicht im europäischen Sommer, sondern am Jahresende ausgetragen. Die deutsche Mannschaft steigt am Mittwoch bei ihrem Duell gegen Japan ins Turnier ein.
Der Weltfußballverband Fifa hatte die WM im Jahr 2010 an Katar vergeben. Dem Golfstaat werden jedoch immer wieder Menschenrechtsverletzungen, unter anderem gegenüber Vertretern der LGBTQ-Gemeinschaft, vorgeworfen. Homosexualität ist in Katar per Gesetz verboten. Die englische Abkürzung LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer.
Mehrere westliche Nationalmannschaften bekräftigten ihre Absicht, Menschenrechte während der WM zu thematisieren. So kündigten die Kapitäne mehrerer Nationalmannschaften, darunter Deutschland, England, Belgien und Dänemark an, eine "One-Love"-Armbinde zu tragen, die für Vielfalt und Toleranz stehen soll.
M.O.Allen--AT