-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
Infantino weist Kritik an WM in Katar als "Heuchelei" zurück
Einen Tag vor Beginn der Fußball-WM in Katar hat der Präsident des Weltfußballverbands Fifa, Gianni Infantino, Kritik an der Veranstaltung als "Heuchelei" zurückgewiesen. "Was im Moment passiert, ist zutiefst, zutiefst ungerecht", sagte Infantino am Samstag auf der Eröffnungspressekonferenz zur WM in Doha. "Für das, was wir Europäer in den vergangenen 3000 Jahren getan haben, sollten wir uns für die nächsten 3000 Jahre entschuldigen, bevor wir anderen Moralpredigten halten."
Angesichts der massiven Kritik, die die Fifa wegen der Arbeitsbedingungen der Arbeiter auf den WM-Baustellen einstecken musste, sagte Infantino, der Weltverband habe sich um das Schicksal der Arbeiter gekümmert. Mit Blick auf LGBTQ-Rechte hätten ihm die katarischen Behörden zudem versichert, dass "jeder" während der Weltmeisterschaft "willkommen" sei.
Infantino erklärte sich zudem solidarisch mit diskriminierten Gruppen. Er fühle sich heute "als Katarer", "als Araber", "als Homosexueller", "als Behinderter" und "als Arbeitsmigrant", sagte er.
Als Sohn italienischer "Wanderarbeiter" in der Schweiz wisse er, was Diskriminierung bedeute, sagte Infantino und verwies dabei auf seine persönliche Geschichte. So sei er als Kind unter anderem wegen seiner roten Haare, seiner Sommersprossen und seiner schlechten Deutsch-Kenntnisse diskriminiert worden.
Die am Sonntag beginnende Fußball-Weltmeisterschaft ist die erste in einem arabischen Land. Katar als WM-Gastgeber steht seit Jahren wegen seines Umgangs mit ausländischen Arbeitskräften, mit Frauen und Vertretern der LGBTQ-Gemeinschaft in der Kritik. Die englische Abkürzung LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer. Homosexualität ist in dem Emirat strafbar.
P.Smith--AT