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Frankreichs Kabinettsmitglieder arbeiten am Duo Day mit behinderten Menschen
Etwa 20 Menschen mit Behinderungen haben je ein Mitglied der französischen Regierung am Donnerstag den ganzen Tag über begleitet. "Es ist ein Tag der Begegnung, an dem sie uns von ihrem Leben, von ihren Schwierigkeiten berichten, und sagen, was wir verbessern können", sagte Brigitte Macron, Ehefrau des französischen Präsidenten, die die Regierungsmitglieder mit ihren jeweiligen Partnern zum Mittagessen traf.
Am sogenannten DuoDay, der auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern begangen wird, öffnen Betriebe und Institutionen die Türen für Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Beeinträchtigung. In Frankreich wird der DuoDay seit 2017 begangen. In diesem Jahr nahmen etwa 11.500 Arbeitgeber teil.
"Die berufliche Eingliederung von Menschen mit Behinderung ist keine Option, sondern eine Pflicht und eine Chance", schrieb Premierministerin Elisabeth Borne auf Twitter. Sie wurde am Donnerstag von Romane, einer Studentin mit einer genetischen Krankheit, begleitet.
Im vergangenen Jahr endeten etwa ein Fünftel der Begegnungen mit konkreten Vorschlägen, die von Praktika bis zu Arbeitsverträgen reichten. In den vergangenen drei Jahren ist die Arbeitslosigkeit bei Menschen mit Behinderungen in Frankreich von 19 auf 14 Prozent zurückgegangen.
T.Sanchez--AT