-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
Tausende Menschen erinnern in Athen an Studentenaufstand im Jahr 1973
In Athen haben tausende Menschen an einem Gedenkmarsch anlässlich des Jahrestags des Studentenaufstands 1973 teilgenommen. Etwa 5500 Menschen marschierten am Donnerstag nach Polizeiangaben durch die griechische Hauptstadt und erinnerten an die blutige Unterdrückung der Proteste durch die damalige Militärdiktatur. Da es bei der jährlich stattfindenden Veranstaltung häufig zu Gewalt kommt, waren laut Polizei 5700 Beamte im Einsatz.
Auch Drohnen, ein Hubschrauber und Wasserwerfer waren vor Ort. Große Teile des Stadtzentrums wurden für den Verkehr gesperrt, einige U-Bahn-Stationen im Zentrum früher geschlossen.
Die Proteste von Studierenden gegen die von den USA unterstützte griechische Militärdiktatur waren am 17. November 1973 blutig niedergeschlagen worden - mindestens 24 Menschen wurden getötet. "Zwei (junge Männer) starben unter meinen Händen", sagte Melpo Lekatsa, die damals als 21-jährige Studentin am Polytechnikum Athen Verletzte versorgte, am Donnerstag dem staatlichen Fernsehsender ERT.
Wenige Monate nach dem Aufstand vor 49 Jahren zerbrach die Diktatur, und die Demokratie wurde wieder hergestellt. Griechenlands Regierungschef Kyriakos Mitsotakis sagte am Donnerstag, der Aufstand habe "die vollständigste Demokratie geschaffen, die unser Land je gesehen hat".
Jedes Jahr wird die blutbefleckte griechische Flagge, die in jener Nacht über dem Eisentor des Polytechnikums hing, an der Spitze des Gedenkmarsches getragen. Der Marsch führt zur US-Botschaft, wo die Demonstrierenden die Unterstützung Washingtons der Militärdiktatur anprangern.
Im vergangenen Jahr hatten am 17. November in Athen rund 20.000 Menschen demonstriert, in der zweitgrößten griechischen Stadt Thessaloniki gingen 14.000 Menschen auf die Straße.
A.Ruiz--AT