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Westliche Verbündete beraten am Rande von G20-Gipfel über Lage in Polen
Die G7-Staaten haben sich nach dem Einschlag einer Rakete im Südosten Polens am Rande des G20-Gipfels auf Bali zu einer Krisensitzung getroffen. US-Präsident Joe Biden, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sowie die Staats- und Regierungschefs Frankreichs, Großbritanniens, Italiens, Kanadas und Japans kamen am frühen Mittwochmorgen zu Beratungen zusammen, wie AFP-Journalisten berichteten.
An den Gesprächen hinter verschlossenen Türen nahmen auch Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez, der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte sowie EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel teil.
Der Einschlag einer Rakete in dem Dorf nahe der Grenze zur Ukraine hatte große Besorgnis ausgelöst. Nach Angaben Warschaus stammte die Rakete aus russischer Produktion. Beim Einschlag des Geschosses seien am Dienstagnachmittag zwei Menschen getötet worden, teilte das polnische Außenministerium mit. Polen versetzte Teile seiner Streitkräfte in erhöhte Alarmbereitschaft.
Der polnische Präsident Andrzej Duda sagte, es gebe noch keine gesicherten Erkenntnisse zur Frage, wer für den Abschuss der Rakete verantwortlich sei. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor Russland beschuldigt. Moskau wies dies zurück und bezeichnete entsprechende Medienberichte als "Provokationen". Für Mittwoch ist in Brüssel eine Dringlichkeitssitzung der Nato-Botschafter geplant.
H.Gonzales--AT