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Scholz: Deutschland steht eng an der Seite Polens
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat Polen nach der tödlichen Explosion im Grenzgebiet zur Ukraine die Unterstützung Deutschlands zugesichert. Scholz habe dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda in einem Telefonat sein Beileid ausgesprochen, schrieb Regierungssprecher Steffen Hebestreit in der Nacht zum Mittwoch im Onlinedienst Twitter. Deutschland stehe "eng an der Seite unseres Nato-Partners Polen".
Auch US-Präsident Joe Biden telefonierte mit Duda. Es sei vereinbart worden, dass die beiden Präsidenten und ihre Berater in Kontakt bleiben, "um die nächsten Schritte festzulegen", teilte das Weiße Haus mit. Biden habe zudem ein Telefonat mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg geführt. Für Mittwoch ist eine Dringlichkeitssitzung der Nato-Botschafter in Brüssel angesetzt.
Polen hatte am Dienstagabend nach Berichten über einen Raketeneinschlag in dem Dorf Przewodow nahe der Grenze zur Ukraine Teile seiner Streitkräfte in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Die Regierung in Warschau bestätigte später, dass eine Rakete aus russischer Produktion in Przewodow eingeschlagen sei. Zwei Menschen seien dabei getötet worden.
P.Hernandez--AT