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FDP in Bayern zieht mit Landesvorsitzendem Hagen in Landtagswahl
Die FDP in Bayern hat ihren Landesvorsitzenden Martin Hagen zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im Herbst kommenden Jahres gewählt. Auf einem Parteitag in Amberg in der Oberpfalz erhielt Hagen am Samstag ohne Gegenkandidaten die nötigen Stimmen. Der Parteitag stand unter dem Motto "Es geht um Bayern" und Hagen zeigte sich in seiner Rede überzeugt, dass "Landespolitik mehr sein kann und mehr sein muss, als kritisch mit dem Finger nach Berlin zu zeigen".
Der 41-Jährige Landtagsfraktionschef war schon bei der Landtagswahl 2018 Spitzenkandidat der bayerischen Liberalen gewesen. Die FDP ist die kleinste Fraktion im aktuellen Landtag. Jüngsten Umfragen zufolge muss sie um den Wiedereinzug ins Maximilianeum bangen.
Er wolle "alles dafür geben", dass die FDP im kommenden Jahr "den Wiedereinzug in den Bayerischen Landtag schafft, gestärkt aus dieser Wahl hervor geht und Regierungsverantwortung in Bayern übernehmen kann", sagte Hagen. "Uns allen ist klar: Das wird kein Spaziergang."
Vor der FDP machte bereits die SPD ihren Landeschef Florian von Brunn zum Spitzenkandidaten, die Grünen wählten ein Spitzenduo aus ihren Fraktionsvorsitzenden Ludwig Hartmann und Katharina Schulze. Die CSU schickt ihren Ministerpräsidenten Markus Söder ins Rennen. Den Umfragen zufolge hat die regierende Koalition aus CSU und Freien Wählern eine stabile Mehrheit bei den bayerischen Wählern. Eine früher übliche Alleinregierung der CSU ist in weiter Ferne.
T.Wright--AT