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US-Präsident Biden: Musks Auslandsbeziehungen sind prüfenswert
US-Präsident Joe Biden hat sich offen für eine Untersuchung der Auslandsbeziehungen des neuen Twitter-Besitzers Elon Musk gezeigt. "Ich denke, dass die Zusammenarbeit und/oder die technischen Beziehungen von Elon Musk zu anderen Ländern es wert sind, untersucht zu werden", sagte Biden am Mittwoch (Ortszeit). "Ob er etwas Unangemessenes tut oder nicht, das will ich nicht unterstellen."
Musk hatte den Onlinedienst Twitter Ende Oktober nach einer monatelangen Hängepartie für etwa 44 Milliarden Dollar (rund 44 Milliarden Euro) übernommen. Eine Gruppe von Investoren unterstützte den Kauf, darunter auch der saudiarabische Prinz und Geschäftsmann Al-Walid bin Talal. Im vergangenen Monat gab es Berichte, wonach die US-Regierung eine Überprüfung der Twitter-Übernahme durch Musk aus Gründen der nationalen Sicherheit in Erwägung zieht.
Zwei US-Senatoren forderten eine entsprechende Überprüfung. Damit solle verhindert werden, dass die Plattform auf Nutzerdaten zugreift, die Menschenrechtsaktivisten und Kritiker der saudischen Regierung gefährden könnten.
"Wir sollten besorgt sein, dass die Saudis, die ein klares Interesse an der Unterdrückung politischer Äußerungen und der Beeinflussung der US-Politik haben, nun der zweitgrößte Eigentümer einer großen Social-Media-Plattform sind", sagte der US-Senator Chris Murphy.
Musk hatte zuletzt immer wieder für Empörung gesorgt, indem er im Ukraine-Krieg etwa Positionen des russischen Präsidenten Wladimir Putin wiederholte. Zudem schlug Musk vor, Taiwan solle Teil Chinas werden. Der 51-Jährige ist Chef des Elektroautobauers Tesla, der auch in China produziert.
E.Rodriguez--AT