-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
Macron mahnt Fortschritte bei deutsch-französischen Rüstungsprojekten an
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat "entscheidende Fortschritte" bei den deutsch-französischen Rüstungsprojekten angemahnt. "Deutschland ist ein unentbehrlicher Partner", betonte Macron bei der Vorstellung der französischen Militärstrategie am Mittwoch in Toulon. Von der Ausgeglichenheit der Partnerschaft hänge auch der Erfolg der EU ab, fügte er hinzu.
Mit Blick auf die Verzögerungen beim gemeinsamen Kampfflugzeugsystem FCAS drängte Macron auf ein schnelleres Vorgehen. "Ich erwarte in den kommenden Wochen entscheidende Fortschritte", sagte er.
Macron bekräftigte bei der Vorstellung der französischen Militärstrategie das Festhalten Frankreichs an der nuklearen Abschreckung. Diese bilde "das Rückgrat der Sicherheit" Frankreichs. Sie trage außerdem zur Sicherheit Europas bei.
Nach einer längeren Flaute in den französisch-britischen Beziehungen kündigte Macron ein bilaterales Treffen zur Verteidigung in der ersten Jahreshälfte 2023 an. Macron war am Rande der UNO-Klimakonferenz in Ägypten erstmals mit dem neuen britischen Premierminister Rishi Sunak zusammengetroffen.
Macron bestätigte außerdem das offizielle Ende des französischen Einsatzes Barkhane in Mali für den Kampf gegen islamistische Gruppen in der Sahelzone. Die etwa 3000 französischen Soldaten im Niger, im Tschad und in Burkina Faso sollen laut dem Elysée aber weiterhin dort bleiben, aber diskreter eingesetzt werden. Möglich seien etwa die Ausbildung und Ausrüstung von Soldaten in afrikanischen Partnerstaaten.
Der französische Präsident hielt die Rede auf einem Hubschrauberträger bei Toulon. Anschließend wollte er sich von einem Hubschrauber auf ein Atom-U-Boot abseilen lassen, ähnlich wie er es vor fünf Jahren bereits gemacht hatte. Damals hatten die Bilder von der Aktion viel Spott in den Online-Netzwerken ausgelöst.
E.Rodriguez--AT