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Kreml: Beziehungen zu USA bleiben auch nach Kongresswahlen "schlecht"
Auch nach den US-Kongresswahlen bleiben die Beziehungen zwischen Russland und den USA nach Einschätzung des Kremls "schlecht". Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte am Mittwoch in Moskau mit Blick auf die Halbzeitwahlen in den USA: "Diese Wahlen können im Grunde nichts ändern. Unsere Beziehungen sind derzeit schlecht und sie werden schlecht bleiben." Die Beziehungen zwischen den beiden Länder befinden sich derzeit wegen des Ukraine-Konflikts auf einem Tiefpunkt.
Der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin fügte hinzu, die Kongresswahlen in den USA seien zwar "wichtig". "Aber andererseits denke ich nicht, dass ich mich täusche, wenn ich sage, dass man ihre Bedeutung für die Zukunft unserer bilateralen Beziehungen auf kürzere und mittlere Sicht nicht zu sehr überschätzen darf."
Dem Kreml wird seit Jahren vorgeworfen, sich in US-Wahlen einzumischen, insbesondere über Kampagnen in den Online-Medien. Peskow sagte dazu: "Wir sind so daran (an die Vorwürfe) gewöhnt, dass wir dem nicht einmal mehr Aufmerksamkeit schenken."
Bei den Halbzeitwahlen zum Repräsentantenhaus und Senat in den USA ist nach ersten Ergebnissen die erwartete "Welle" für die oppositionellen Republikaner von Ex-Präsident Donald Trump ausgeblieben. Die Demokraten könnten zwar ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren, im Senat haben sie aber Chancen, ihre Mehrheit zu verteidigen. Trump hattte sich in seiner Amtszeit von 2017 bis 2021 deutlich kompromissbereiter gegenüber Putin gezeigt als sein Nachfolger Joe Biden von den Demokraten.
A.Anderson--AT