-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
Lebenslange Haftstrafe für liberianischen Ex-Rebellenführer in Paris
Er soll das Herz eines Opfers gegessen und im liberianischen Bürgerkrieg zahlreiche weitere Grausamkeiten begangen haben: Der liberianische Ex-Rebellenführer Kunti Kamara ist am Mittwoch in Paris zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Das Gericht befand den 47-Jährigen wegen einer Reihe von Gräueltaten für schuldig.
"Die Verbrechen, für die er verantwortlich ist, zählen zu den schlimmsten überhaupt", sagte Staatsanwältin Aurélie Belliot. Der Ex-Milizionär, der wegen Beihilfe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt war, hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Es war der erste Prozess vor einem französischen Gericht, der sich mit dem Bürgerkrieg in dem westafrikanischen Landes befasst.
Zwischen 1989 und 2003 wurden in Liberia schätzungsweise 250.000 Menschen getötet. Zahlreiche Kindersoldaten wurden während des liberianischen Bürgerkrieges unter Drogen gesetzt und zu Grausamkeiten gezwungen. In dem Konflikt mischten sich Rivalitäten zwischen Volksgruppen mit dem Kampf um politischen Einfluss und um die Bodenschätze des Landes, unter anderem Diamanten.
Kamara soll als Befehlshaber in dem Dorf Foya Zivilisten getötet und die systematische Vergewaltigung von Minderjährigen durch seine Männer ermöglicht haben.
Kamara war eher zufällig ins Visier der französischen Justiz geraten. Er hatte jahrelang in den Niederlanden gelebt und dort die Staatsangehörigkeit erhalten. 2016 zog er nach Frankreich, wo ein Opferverband 2018 gegen in klagte. In Liberia selbst sind die zahlreichen Kriegsverbrechen aus der Zeit der Bürgerkriegs bis heute nicht juristisch aufgearbeitet.
E.Rodriguez--AT