-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
Biden erklärt sich mit Teilnehmern von Massenprotesten im Iran solidarisch
US-Präsident Joe Biden hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Massenproteste im Iran seine Solidarität versichert. "Ich möchte, dass Ihr wisst, dass wir auf der Seite der Bürger, der mutigen Frauen des Iran stehen", sagte Biden am Freitag in einer Hochschule im kalifornischen Irvine vor einer Gruppe von Demonstranten, die sich für Freiheitsrechte im Iran aussprachen. In der Islamischen Republik sei eine Bewegung erwacht, die nach seiner Einschätzung "lange, lange nicht ruhig gestellt werden wird".
"Frauen in aller Welt werden auf verschiedene Weise verfolgt, aber sie sollten in Gottes Namen tragen dürfen, was sie tragen wollen", sagte Biden mit Blick auf die strikte Schleier-Pflicht für Frauen im Iran. Die Führung in Teheran müsse "die Gewalt gegen ihre eigenen Bürgerinnen und Bürger beenden, die einfach ihre grundlegenden Rechte ausüben". In der nahe Los Angeles gelegenen Stadt Irvine lebt eine große iranischstämmige Gemeinde.
Die Proteste im Iran waren durch den Tod der jungen Kurdin Mahsa Amini ausgelöst worden. Die 22-Jährige war am 16. September in Teheran gestorben, nachdem sie dort drei Tage zuvor von der Sittenpolizei wegen des Vorwurfs festgenommen wurde, ihr Kopftuch nicht den Vorschriften entsprechend getragen zu haben.
Nach Angaben der in Oslo ansässigen Organisation Iran Human Rights wurden bereits mehr als hundert Menschen bei den Demonstrationen getötet. Laut Amnesty International zählen auch mindestens 23 Minderjährige zu den Todesopfern.
US-Außenminister Antony Blinken empfing am Freitag Vertreterinnen der iranischen Diaspora. US-Vizepräsidentin Kamala Harris sprach mit der Schauspielerin und Aktivistin Nazanin Boniadi. Dabei lobte Harris "den Mut dieser Frauen" im Iran als Inspiration.
Für Samstag riefen iranische Aktivisten im Internet zu weiteren landesweiten Protesten gegen die Führung in Teheran auf. Die Proteste sollten unter dem Motto "Der Anfang des Endes" stehen. Die Aktivisten rieten dazu, an Orten zu demonstrieren, an denen keine Sicherheitskräfte anwesend sind. Dabei sollten die Protestierenden mit Blick auf den geistlichen Führer Ayatollah Ali Chamenei "Tod dem Diktator" rufen.
F.Ramirez--AT