-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
Britische Regierung wegen Schlingerkurs in der Wirtschaftspolitik unter Druck
Wegen ihres umstrittenen Wirtschafts- und Steuersenkungsprogramms gerät die Regierung der neuen Premierministerin Liz Truss in Großbritannien in immer stärkere Turbulenzen. Die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtete am Donnerstag, die Regierung diskutiere derzeit über eine weitere Kehrtwende bei den kostspieligen Plänen, was von der Regierung allerdings dementiert wurde.
"Die Position hat sich nicht geändert", sagte ein Sprecher der Premierministerin. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Kristalina Georgieva, forderte Großbritannien zu einer "kohärenten und konsistenten" Politik auf, um weitere Schwankungen zu verhindern.
Truss steht nach etwas mehr als einem Monat im Amt stark unter Druck, auch in ihrer regierenden konservativen Partei. Ein prominenter Kenner der Partei, Paul Goodman, sagte, einige Abgeordnete zögen eine Ablösung von Finanzminister Kwasi Kwarteng und sogar von Truss selbst in Betracht.
"Alle möglichen Namen" würden für die Nachfolge genannt, sagte Goodman der BBC. Dazu zählten der frühere Finanzminister Rishi Sunak, der gegen Truss für die Führung der Tory-Partei kandidierte, und "sogar Boris Johnson", der Vorgänger von Truss im Amt des Regierungschefs, den die Partei zum Rücktritt gezwungen hatte.
Außenminister James Cleverly sagte, die Regierung solle "unbedingt" an den Plänen von Finanzminister Kwarteng festhalten, um das Wirtschaftswachstum in Großbritannien anzukurbeln. "Ich denke, dass ein Wechsel bei der Führung sowohl politisch als auch wirtschaftlich eine katastrophale Idee wäre", sagte Cleverly der BBC.
Kwarteng hatte im vergangenen Monat ein drastisches Maßnahmenbündel von Steuersenkungen bis hin zum Einfrieren von Strom- und Gaspreisen vorgestellt, mit dem die britische Regierung das Wirtschaftswachstum wieder in Gang bringen und die hohe Inflation dämpfen wollte.
Das Paket hatte auf den Finanzmärkten für Aufsehen gesorgt, da Anleger die Anhäufung großer Schuldenberge fürchten. Das britische Pfund fiel auf einen beispiellos niedrigen Kurs im Vergleich zum Dollar, Zinsen für Staatsanleihen schossen in die Höhe.
Die Bank of England sah sich gezwungen, auf den Anleihemärkten einzugreifen, um die Finanzstabilität zu wahren. In der Zwischenzeit kündigte Finanzminister Kwarteng an, zumindest die geplanten Steuererleichterungen für Topverdiener zu streichen.
A.Taylor--AT