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Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
Guterres: Kampf gegen Erderwärmung ist "Kampf um unser Überleben"
Dramatischer Appell einen Monat vor der Klimakonferenz COP27: UN-Generalsekretär António Guterres hat die Anstrengungen gegen die Erderwärmung als einen "Kampf um Leben und Tod für unsere Sicherheit heute und unser Überleben morgen" bezeichnet. Die Menschheit habe in diesem Sommer weltweit "immense" Klimaauswirkungen erlebt, sagte Guterres anlässlich des Vorbereitungstreffens für die UN-Klimakonferenz COP27, das am Montag in Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo begann.
Der Kampf gegen den Klimawandel sei nunmehr ein "moralischer Imperativ", sagte Guterres vor Journalisten im UN-Hauptquartier in New York. "Ein Drittel Pakistans überflutet. Europas heißester Sommer in 500 Jahren. Die Philippinen betroffen. Ganz Kuba ohne Strom. Und hier in den Vereinigten Staaten hat Hurrikan 'Ian' auf brutale Weise daran erinnert, dass kein Land und keine Wirtschaft vor der Klimakrise gefeit ist", sagte er.
Guterres verwies auf die aktuelle Not von Menschen und Nationen. "Wenn wir nicht auf Verluste und Schäden reagieren, werden wir noch mehr Vertrauen verlieren und das Klima weiter schädigen", mahnte er. Daher müsse die Klimakonferenz COP27 im November in Ägypten "der Ort" sein, an dem über die "Verluste und Schäden" gesprochen werde, forderte der UN-Generalsekretär.
An den bis Mittwoch dauernden informellen Gesprächen in Kinshasa nehmen Delegierte aus mehr als 50 Ländern teil, darunter der US-Klimabeauftragte John Kerry. Offizielle Erklärungen werden nicht erwartet.
Das Treffen gehört zu einer Reihe von regionalen Treffen, mit denen die nächste Weltklimakonferenz COP27 vorbereitet werden soll, die vom 6. bis 18. November im ägyptischen Scharm el-Scheich stattfindet. Dann wird es vor allem um eine größere Unterstützung der wohlhabenden und für einen Großteil der klimaschädlichen CO2-Emissionen verantwortlichen Länder für ärmere Staaten gehen.
R.Garcia--AT