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Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
IAEA: Ukrainisches Akw Saporischschja wieder am nationalen Stromnetz
Das komplett von der externen Stromversorgung abgeschnittene ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja wird wieder aus dem nationalen Netz versorgt. Die inzwischen reparierte 750 Kilovolt-Leitung versorge Europas größtes Atomkraftwerk mit der Energie, die es für die "Reaktorkühlung und andere unerlässliche Sicherheitsfunktionen" benötige, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) am Samstag mit.
Das Akw Saporischschja im Süden der Ukraine ist seit März von russischen Truppen besetzt. Das Kraftwerksgelände wurde in den vergangenen Wochen immer wieder beschossen, zudem sorgten Kämpfe in der Umgebung immer wieder für Stromausfälle.
Seit September hatte das Atomkraftwerk keine externe Stromversorgung mehr und war komplett auf seine interne Versorgung angewiesen. Experten befürchteten, dass der Anlage auch der interne Strom ausgehen und sich die Gefahr einer Atomkatastrophe zuspitzen könnte.
Anfang September war ein Expertenteam der IAEA unter Leitung ihres Generaldirektors Rafael Grossi zu dem Akw gereist und hatte dort Untersuchungen vorgenommen. Mitglieder des Teams blieben seitdem dauerhaft auf dem Kraftwerksgelände, um die Situation zu überwachen.
R.Chavez--AT