-
Steinmeier drängt China zu stärkerem Einfluss auf Russland im Ukrainekrieg
-
Tucker Carlson verbreitet unbelegte Warnung vor möglichem US-Atomangriff auf Iran
-
Gesundheitswesen soll stärker in deutsche Gesamtverteidigung eingebunden werden
-
Trump nach Midterms: Veto, Kabinettsumbildung und Konflikt mit dem Kongress
-
Geheimgefängnis bei Kiew nach gewaltsamen Auseinandersetzungen untersucht
-
Abdul El-Sayed gewinnt in Michigan und wird erster muslimischer US-Senator
-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
Experten: Pistorius sollte rasch neuen Bundeswehr-Generalinspekteur ernennen
Verteidigungspolitiker und der Bundeswehr-Verband fordern von Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) eine rasche Neubesetzung des Postens des Bundeswehr-Generalinspekteurs. "Der Verteidigungsminister muss jetzt schnell handeln", sagte der CDU-Verteidigungspolitiker Thomas Röwekamp am Samstag dem "Spiegel". "Eine Hängepartie an der Spitze der Bundeswehr können wir uns angesichts der sicherheitspolitischen Lage nicht leisten."
Ähnlich äußerte sich die Vize-Fraktionschefin der Grünen, Agnieszka Brugger. Pistorius und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sollten "keine unnötige Sekunde zögern". "Wohl kein Generalinspekteur steht historisch vor so großen Herausforderungen wie der Nachfolger von General Breuer", ergänzte sie.
Am Samstag war bekannt geworden, dass der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, neuer Vorsitzender des Nato-Militärausschusses wird. Er wurde dafür einstimmig von den Generalstabschefinnen und -chefs der Nato-Mitgliedstaaten gewählt. Er tritt Mitte kommenden Jahres die Nachfolge von Giuseppe Cavo Dragone an. Bis dahin bleibt er Generalinsekteur und damit ranghögster Soldat der Bundeswehr.
Auch der Chef des Bundeswehrverbandes forderte Pistorius auf, nun schnell zu handeln. "Für die Bundeswehr ist eine zügige Entscheidung über die Nachfolge nun von großer Bedeutung", sagte André Wüstner dem "Spiegel". "Je früher die Einweisung und Übergabe an seinen Nachfolger erfolgt, desto besser."
Breuer war 2023 zum Generalinspekteur ernannt worden. Im Februar 2024 gab er das Ziel aus, die Bundeswehr müsse in fünf Jahren "kriegstüchtig" sein. Früh warnte er davor, dass Russland ab 2029 in der Lage sein könnte, einen Angriff auf Nato-Territorium zu wagen.
Auf seinem neuen Posten wird der 61-Jährige künftig an der Spitze des obersten militärischen Gremiums der Nato und damit an der Schnittstelle von Politik und Militär sitzen. Er wird mit Amtsantritt direkter militärischer Berater von Nato-Generalsekretär Mark Rutte.
W.Nelson--AT