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Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
Strack-Zimmermann fordert Lieferung deutscher Kampfpanzer an die Ukraine
Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im Bundestag, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), hat die Lieferung von deutschen Kampfpanzern an die Ukraine gefordert. Deutschland müsse die Erfolge der Ukraine bei ihrer Gegenoffensive mit dem Schützenpanzer Marder und auch mit dem Kampfpanzer Leopard II unterstützen, sagte die FDP-Politikerin am Montag im ARD-"Morgenmagazin". "Das ist unglaublich wichtig und sollte sofort passieren".
Angesichts der ablehnenden Haltung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gegenüber der Lieferung von Kampfpanzern sagte Strack-Zimmermann, "ich wünschte mir, dass der Bundeskanzler seine Linie ändert, ich wünschte mir, dass die Verteidigungsministerin ihre Linie ändert". Jetzt sei das "Momentum", entsprechende Waffen zur Unterstützung der Ukraine zu liefern, "und da sollten wir in der Tat nicht zögern".
Das Argument, Deutschland würde damit zur Kriegspartei, wies Strack-Zimmermann zurück. "Wir haben es hier mit einem völkerrechtswidrigen Überfall Russlands auf die Ukraine zu tun, die Ukraine verteidigt völkerrechtskonform ihr eigenes Land, und es ist auch konform, dass die Partner Waffen liefern können," sagte sie.
Entscheidend sei dabei, dass der Leopard-Panzer nicht von deutschen, sondern von ukrainischen Soldaten geführt werde. "Auf dem Staatsgebiet der Ukraine befindet sich kein Nato-Mitglied", und das werde auch weiterhin nicht geschehen, betonte die Verteidigungsausschuss-Vorsitzende. "Es geht um eine Hardware und nicht um die Menschen, die da drin sitzen".
A.Ruiz--AT