-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
Frankreichs Ex-Präsident Hollande hatte immer Merkels Lieblingswein auf Vorrat
Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bei ihren Paris-Besuchen während der Amtszeit von Präsident François Hollande kulinarisch verwöhnen lassen. "Sie isst gern gut und mag gern französischen Wein", schreibt Hollande in einem Buch über internationale Politik, das am Mittwoch in Frankreich erscheint. "Die Kellermeisterin des Élysées hielt für jeden Besuch eine Flasche ihres Lieblingsweins bereit", erzählt er weiter.
Hollande zeichnet ein sehr positives Bild von der Ex-Kanzlerin, mit der er eng zusammengearbeitet hat. "Sie verbindet feste Überzeugungen mit Pragmatismus, was manche Eilige zur Verzweiflung treibt", schreibt er. Merkel wisse, was sie wolle, sei aber auch kompromissbereit, "auch wenn es unerträglich lange dauert". So könne sie nach einer nächtelangen Verhandlung in den frühen Morgenstunden noch zusätzliche Informationen verlangen.
Merkel entspreche durchaus nicht dem Klischee, nüchtern und langweilig zu sein, betont Frankreichs Ex-Präsident. "Sie interessiert sich für andere, scherzt gern und kann gut über die komischen Momente lachen, die es in der internationalen Politik immer wieder gibt."
Hollande erinnert sich in den Buch auch amüsiert, wie der damalige US-Präsident Donald Trump ihn kurz nach seinem Wahlsieg gefragt habe, ob er (Hollande) ihm Kandidaten für das Amt des US-Außenministers vorschlagen könne. Hollande sei nicht sicher gewesen, ob dies ernst gewesen sei oder nicht und habe ihm Henry Kissinger empfohlen.
Den russischen Präsidenten Wladimir Putin habe er hingegen als einen "einsamen Führer" erlebt, der "im Verborgenen und in der Isolation" lebe, schreibt Hollande. In Verhandlungen schweife Putin immer wieder bewusst ab, "so dass der Eindruck entsteht, dass die Verhandlungen vorangehen, obwohl sich tatsächlich gar nichts tut".
R.Chavez--AT