-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
UNO warnt vor bevorstehender Hungerkatastrophe in Somalia
Die UNO hat vor einer unmittelbar bevorstehenden Hungerkatastrophe in Somalia gewarnt. Das unter einer historischen Dürre leidende Land am Horn von Afrika stehe am Rand einer Hungersnot, sagte UN-Koordinator Martin Griffiths am Montag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu. "Das ist heute die letzte Warnung."
Die jüngsten Daten zeigten konkret, dass es von Oktober bis Dezember in zwei Bezirken im Süden des Landes eine Hungersnot geben werde. Betroffen seien die Bezirke Baidoa und Buurhakaba.
Der UN-Koordinator zeigte sich "zutiefst schockiert über das Ausmaß an Schmerz und Leid, das so viele Somalier erdulden müssen". Bei seinem Besuch in Baidoa, dem "Epizentrum" der bevorstehenden Katastrophe, habe er "Kinder gesehen, die so unterernährt waren, dass sie kaum sprechen konnten". Landesweit sind nach UN-Angaben 213.000 Menschen akut vom Hungertod bedroht.
Somalia kämpft derzeit mit der schlimmsten Dürre seit 40 Jahren. Nach UN-Schätzungen vom Juli übertrifft die aktuelle Dürre die früheren "in Bezug auf Dauer und Schwere". Rund 7,8 Millionen Menschen - fast die Hälfte der Bevölkerung - haben nach UN-Angaben nicht genug zu essen.
Hilfsorganisationen befürchten nun eine ähnliche Hungersnot wie 2011, als 260.000 Menschen ums Leben kamen. Doch angesichts der Vielzahl humanitärer Notlagen - darunter im Jemen, in Afghanistan und in der Ukraine - fanden deren zahlreiche Appelle zuletzt kaum Gehör. Erst Ende Juni hatte die Organisation Save The Children die internationale Gemeinschaft gewarnt, sie bewege sich "wie ein Schlafwandler auf eine katastrophale Hungersnot" in Somalia zu.
H.Romero--AT