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Israels Präsident will an Attentats-Gedenkfeier in München teilnehmen
Der israelische Präsident Isaac Herzog hat seine Teilnahme an der Gedenkfeier zum 50. Jahrestag des Münchner Olympia-Attentats zugesagt. Herzog werde bei der Feier am Montag in Fürstenfeldbruck mit dabei sein, teilte das Bundespräsidialamt am Donnerstag auf AFP-Anfrage mit. Der Zusage war eine Einigung im Streit um Entschädigungszahlungen für die Hinterbliebenen des Attentats vorangegangen; die Bundesregierung hatte diese Einigung am Mittwoch bekannt gegeben.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Herzog hatten die Einigung noch am Mittwoch in einer gemeinsamen Stellungnahme begrüßt. "Mit dieser Einigung bekennt der deutsche Staat seine Verantwortung und erkennt das furchtbare Leid der Ermordeten und ihrer Angehörigen an, dessen wir kommende Woche gedenken wollen", erklärten die Präsidenten.
Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP aus Regierungskreisen geht es bei den geplanten Zahlungen um 28 Millionen Euro. Zu der Einigung gehört nach Angaben der Bundesregierung auch "die Übernahme von politischer Verantwortung im Rahmen der Gedenkveranstaltung" sowie die Aufarbeitung der Geschehnisse durch eine Kommission deutscher und israelischer Historiker. Zudem sollen bislang verschlossene Akten zu den Ereignissen zugänglich gemacht werden.
M.Robinson--AT