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Israel meldet Sichtung von "verdächtigem" Flugobjekt aus dem Jemen
Die israelische Armee hat die Sichtung eines "verdächtigen" Flugobjekts aus dem Jemen gemeldet. Dieses sei am frühen Dienstagmorgen abgefangen worden, erklärte die Armee. Der Vorfall habe sich in der Region Eilat in Südisrael ereignet. Es habe keine Verletzten gegeben.
Vom Jemen aus feuerten die von Teheran unterstützten Huthi-Rebellen seit Beginn des Iran-Krieges immer wieder Raketen auf Israel ab. Die Miliz ist wie die islamistische Hamas im Gazastreifen und die Hisbollah im Libanon Teil der iranischen "Achse des Widerstands". Die Huthi-Miliz hatte Ende März ihren Eintritt in den Iran-Krieg erklärt.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion.
Sei Anfang April gilt offiziell eine Waffenruhe, die allerdings zunehmend brüchig ist: In der Nacht zum Montag starteten Israel und der Iran erstmals seit Beginn der Waffenruhe wieder Angriffe aufeinander, auch die Huthi-Rebellen verübten nach eigenen Angaben Raketenangriffe auf Israel.
Im Verlauf des Tages verkündeten dann Israel und der Iran, dass die Kampfaktionen vorerst wieder eingestellt worden seien. Beide Seiten drohten jedoch mit einer Wiederaufnahme der Kämpfe, sollte die jeweils andere Seite erneut angreifen.
E.Rodriguez--AT