-
Gesundheitswesen soll stärker in deutsche Gesamtverteidigung eingebunden werden
-
Trump nach Midterms: Veto, Kabinettsumbildung und Konflikt mit dem Kongress
-
Geheimgefängnis bei Kiew nach gewaltsamen Auseinandersetzungen untersucht
-
Abdul El-Sayed gewinnt in Michigan und wird erster muslimischer US-Senator
-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
Finnische Regierungschefin verteidigt sich gegen erneute Kritik an Privatpartys
Nach erneuter Kritik an ihrem Privatleben hat die finnische Ministerpräsidentin Sanna Marin ihr Recht auf Privatleben verteidigt. Sie sei auch nur "ein Mensch", sagte Marin, den Tränen nahe, am Mittwoch bei einer Veranstaltung ihrer Sozialdemokratischen Partei (SDP) in Lahti nördlich von Helsinki. Auch sie sehne sich manchmal nach Spaß, sagte sie, betonte aber zugleich, deswegen "nicht einen einzigen Arbeitstag" versäumt zu haben.
Die vergangene Woche sei "ziemlich schwierig" gewesen, sagte Marin. Sie wünsche sich, dass Menschen Politiker eher nach ihrer Arbeit als nach ihren Freizeitaktivitäten beurteilen würden.
Erst am Dienstag hatte Marin sich wegen eines in ihrem Amtssitz in Helsinki entstandenen Fotos entschuldigt. Auf dem zuerst im Online-Dienst Tiktok veröffentlichten und später von finnischen Medien verbreiteten Bild sind eine finnische Influencerin und eine weitere Frau zu sehen, die sich küssen und ihre entblößten Brüste mit einem Schild mit der englischen Aufschrift "Finland" bedecken. "Das Foto ist unangemessen, ich entschuldige mich dafür", sagte Marin.
Vergangene Woche war ein Video verbreitet worden, das Marin beim ausgelassenen Feiern mit einer Gruppe von Freunden und bekannten Persönlichkeiten zeigt. Teilweise waren im Video zu hörende Kommentare als Hinweis auf Drogen interpretiert worden. Marin hatte entsprechende Deutungen zurückgewiesen und einen Drogentest gemacht, um "jeglichen Verdacht auszuräumen". Am Montag wurde das negative Ergebnis des Tests veröffentlicht.
Die einflussreiche Zeitung "Helsingin Sanomat" kritisierte am Dienstag, Marin habe anscheinend "die Kontrolle verloren". Es bestehe das Risiko, dass weitere Menschen Bilder aus ihrem Privatleben veröffentlichen könnten. Die Regierungschefin sei "sehr beliebt", aber auch innerhalb der SDP wachse die Frustration, schrieb das Blatt nach Gesprächen mit Parteimitgliedern.
Die 36-jährige Sozialdemokratin Marin ist die jüngste Ministerpräsidentin in der Geschichte Finnlands. Bei ihrem Amtsantritt 2019 war sie mit 34 Jahren die jüngste Regierungschefin der Welt. Sie war bereits vor Auftauchen des Videos wegen in ihrem Amtssitz abgehaltener Partys unter Beschuss geraten.
D.Lopez--AT