-
Gesundheitswesen soll stärker in deutsche Gesamtverteidigung eingebunden werden
-
Trump nach Midterms: Veto, Kabinettsumbildung und Konflikt mit dem Kongress
-
Geheimgefängnis bei Kiew nach gewaltsamen Auseinandersetzungen untersucht
-
Abdul El-Sayed gewinnt in Michigan und wird erster muslimischer US-Senator
-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
Medienberichte: Japan will Verteidigungsausgaben steigern und Raketen aufrüsten
Aufgrund der wachsenden regionalen Bedrohung durch China erwägt Japan die Stationierung von mehr als 1000 Langstreckenraketen im Süden des Landes. Der Inselstaat wolle die Reichweite seiner bisherigen Antischiffsraketen von 100 Kilometern auf 1000 Kilometer erhöhen, wie die japanische Zeitung "Yomiuri Shimbun" am Sonntag berichtete. Mit der neuen Reichweite könnten die Raketen demnach sowohl chinesische Küstengebiete als auch Nordkorea erreichen.
Laut dem Blatt müssten Japans Schiffe und Flugzeuge zudem in die Lage versetzt werden, die neuen Raketen abzufeuern, mit denen sich Ziele an Land treffen ließen. Die Raketen würden dann auf und um Kyushu, der südwestlichsten der japanischen Hauptinseln, sowie auf kleinen Inseln nahe Taiwan stationiert, berichtete "Yomiuri Shimbun". Tokio wolle mit den Plänen an Chinas Entwicklung bei den Raketen aufschließen und zugleich der Bedrohung aus Nordkorea begegnen.
Eine offizielle Bestätigung der Zeitungsinformationen gab es zunächst nicht. Japans pazifistische Verfassung beschränkt die militärischen Ausgaben auf das für die Landesverteidigung nötige Maß. Die jüngsten geopolitischen Spannungen, darunter Russlands Invasion in der Ukraine und Chinas zunehmend aggressive Haltung gegenüber Taiwan, haben jedoch in Japan den Ruf nach einer Überprüfung der Verteidigungsprogramme lauter werden lassen.
Ministerpräsident Fumio Kishida hat nun versprochen, die Verteidigungsausgaben deutlich zu erhöhen. Japanischen Medienberichten zufolge wird das Verteidigungsministerium für das nächste Haushaltsjahr wahrscheinlich 5,5 Billionen Yen (39,9 Milliarden Euro) beantragen - etwas mehr als für das laufende Haushaltsjahr. Es werde jedoch erwartet, dass das Ministerium auch die Genehmigung für eine Liste nicht bezifferter Posten beantragen werde, darunter die Kosten für die Aufrüstung der Marschflugkörper, schrieb die Zeitung "Asahi Shimbun".
Japan hatte bereits im Juli vor zunehmender militärischer Bedrohung durch Russland und einem wachsenden Druck Chinas auf Taiwan gewarnt. Zwar wächst der Betrag, den der Inselstaat für seine Verteidigung ausgibt, seit Jahren, doch ist er immer noch sehr niedrig. Derzeit liegt er bei etwa einem Prozent des Bruttosozialprodukts.
W.Morales--AT