-
Berlin zieht Olympiabewerbung zurück
-
Aus für die Vorreiterin: Ingolstadt trennt sich von Wittmann
-
알렉스 보디와 슈테판 하우프트 교수, 루마니아의 전설적인 미술품 컬렉션을 위한 협력 합의
-
Forschungsinstitute heben Prognose kräftig an: 1,3 Prozent Wachstum erwartet
-
Infantino behauptet: "Positive Botschaften" nach FIFA-Brief
-
US-Richter hebt Trumps Hausverbot für CNN, MS NOW und Politico vorerst auf
-
Illegaler Handel mit Edelmetallen für 50 Millionen Euro: Anklage in Mannheim
-
Vorläufiges Ergebnis: Bisherige Koalitionspartei gewinnt Parlamentswahl in Marokko
-
Absturz von Kampfjet auf US-Airbase Spangdahlem: Pilot aus Krankenhaus entlassen
-
Preise für Wohnimmobilien weiter gestiegen - aber nur noch leicht
-
RKI: Zahl von Hitzetoten in Wochenvergleich unverändert
-
Zahl der Verkehrstoten im ersten Halbjahr 2026 gesunken
-
Löw warnt Klopp: "Nicht alles allein verändern"
-
Bartsch: Antisemitismus hat in der Linken keinen Platz
-
US-Richter: Weißes Haus muss CNN, MS NOW und Politico wieder Zutritt gewähren
-
Debatte um Organspende: Grünen-Politikerin Lang plädiert für Widerspruchslösung
-
Neuzulassungen in der EU bis August gestiegen - Marktanteil von E-Autos bei 22 Prozent
-
Abschluss der WNBA-Hauptrunde: Fiebich verliert mit New York
-
Studie: Jobpotenzial der Energiewende droht ungenutzt zu bleiben
-
Trump empfängt Xi zu Gespräch im Weißen Haus und gibt Staatsbankett
-
Xi persönlich von Trump zu Staatsbesuch empfangen - Aufruf zu "Partnerschaft"
-
Bundestag berät erstmals über umfassende Geheimdienst-Reform
-
Umstrittener US-Investor Peter Thiel erhält Preis des Axel-Springer-Verlags
-
Führende Wirtschaftsforschungsinstitute legen Herbstprognose vor
-
UN-Generaldebatte: Venezuelas Übergangspräsidentin dankt Trump und verspricht Wahlen
-
Chinas Präsident Xi persönlich von Trump zu Staatsbesuch empfangen
-
Chinas Präsident Xi zu Staatsbesuch in den USA eingetroffen
-
Streit um Erbe von Dolly Parton zwischen Manager und Neffen entbrannt
-
Betrieb am BER wegen Drohnensichtung kurzzeitig eingestellt
-
Kane über neuen Bayern-Vertrag: "Sind nah dran"
-
USA laden Putin zum G20-Gipfel ein - Russland lehnt Kampfpause in der Ukraine ab
-
Wolfsburg auf Achtelfinal-Kurs - Eintracht mit Mühe
-
DHB-Pokal: Flensburg wackelt in Lübeck mächtig
-
Eintracht-Frauen mit Mühe auf Island
-
Russland will Angriffe auf die Ukraine nicht unterbrechen
-
Anwältin: In Russland inhaftierte Regisseurin Berkowitsch auf 42 Kilo abgemagert
-
Ronaldo macht einfach weiter: "Gegenwart das Wichtigste"
-
CDU-interne Kritik an Dominanz des Wirtschaftsflügels - Warnungen vor Niedergang
-
Erstmals keine OSZE-Beobachter zu US-Wahlen eingeladen - Kritik aus Berlin
-
Milei bezeichnet UNO vor Vollversammlung als "nutzlose Organisation"
-
Linke in der Defensive: Massive Kritik im Bundestag wegen Antisemitismus-Verdacht
-
Sexueller Missbrauch: Ex-Hollywood-Produzent Weinstein zu 15 Jahren Haft verurteilt
-
Absage an Olympiabewerbung in Berlin: CDU-Kandidat Evers kritisiert Linke scharf
-
Trumps "Friedensrat" stellt Gaza-Wiederaufbauplan über 2,45 Milliarden Dollar vor
-
CDU bringt Beobachtung der Berliner Linken durch Verfassungsschutz ins Spiel
-
Erstmals keine OSZE-Beobachter zu Wahlen in den USA eingeladen
-
Studie zu sexualisiertem Fehlverhalten: Pistorius erwartet besseren Opferschutz
-
Quecksilberverdacht in Paketzentrum bei Rostock bestätigt sich nicht
-
USA laden Putin zum G20-Gipfel in Miami im Dezember ein
-
Berlin: Als Dragqueen bekannter Mann wegen Kinderpornografie verurteilt
Atommüllbergung aus Asse: Niedersachsens Umweltminister Meyer empört über Verzögerung
Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Grüne) hat eine Verschiebung der Rückholung des Atommülls aus dem maroden Lager Asse über das Jahr 2033 hinaus als "nicht inakzeptabel" kritisiert. Die unverzügliche Rückholung "aus dem absaufenden Bergwerk" sei "ein klarer gesetzlicher Auftrag", erklärte er am Mittwoch in Hannover. Die Bundesregierung müsse sich an das vor 13 Jahren beschlossene Asse-Gesetz halten und die Räumung vorantreiben.
Nach jüngsten Angaben der Bundesgesellschaft für Endlagerung lässt sich der für 2033 anvisierte Start der Rückholung nach derzeitigem Sachstand "nicht mehr darstellen". Grund seien Verzögerungen beim Bau des für die Räumung erforderlichen neuen Zugangsschachts Asse 5, die wiederum auf schwieriger als gedachte geologische Bedingungen zurückzuführen seien.
Ein neuer Termin für den Rückholbeginn könne derzeit "noch nicht valide genannt" werden, erklärte die Bundesgesellschaft am Dienstabend. Sie gehe aktuell davon aus, dass die Einsatzbereitschaft der Schachtanlage Asse 5 "im Jahre 2039 hergestellt sein kann". Bereits 2027 solle aber ein erster Antrag zur Atommüllbergung aus dem früheren Salzbergwerk gestellt werden, um die grundsätzliche Genehmigungsfähigkeit der geplanten Rückholung parallel zu den Maßnahmen schnell zu klären.
Im Bergwerk Asse bei Wolfenbüttel im südöstlichen Niedersachsen wurden von 1967 bis 1978 rund 126.000 Fässer schwach- und mittelradioaktiven Abfalls eingelagert. Später stellte sich heraus, dass die Anlage wegen Grundwasserzuflüssen nicht geeignet ist. 2009 wurde sie als Endlager unter Atomrecht des Bundes gestellt und eine Stilllegung vereinbart.
Laut dem 2013 beschlossenen Asse-Gesetz ist die Stilllegung mit der Bergung aller Abfälle verbunden und hat "unverzüglich" zu erfolgen. Allein die Kosten für die Vorbereitung der Rückholung schätzt die dafür zuständige Bundesgesellschaft aktuell auf rund 4,7 Milliarden Euro. Die gesamten Kosten der Rückholung sind demnach bisher nicht "prognostizierbar".
"Ich bin empört, dass die beschlossene Räumung der Asse immer weiter verzögert wird", erklärte Landesumweltminister Meyer nun. Er erwarte von der Bundesregierung daher, dass diese auf die Bundesgesellschaft für Endlagerung einwirke. Diese müsse sich an das Asse-Gesetz halten und die Räumung des Atommülls "endlich entschlossen angehen". Dazu komme, dass sich die Wasserflüsse in der Asse immer wieder überraschend änderten.
"Der Müll muss schnellstmöglich herausgeholt werden und in ein geeignetes Endlager gebracht werden", erklärte der Minister am Mittwoch. "Die Asse darf jetzt nicht zum gefährdenden Havarielager werden und die kommenden Generationen in der Region belasten." Der bisherige Sachstand des Projekts sei "inakzeptabel". Rund um das Bergwerk gibt es bereits seit Jahrzehnten massiven Widerstand gegen die Einlagerung des Atommülls.
Das von der Bundesregierung aufgekaufte stillgelegte Salzbergwerk wurde anfangs offiziell als Forschungsbergwerk betrieben, fungiert laut der heute dafür zuständigen Bundesgesellschaft für Endlagerung aber ab 1971 faktisch als Endlager. Seit 1988 dringt Grundwasser ein. Zunächst liefen Stabilisierungsmaßnahmen. Die Forschungsarbeiten endeten 1995 offiziell.
Laut Asse-Gesetz sollen die in dem frühere Bergwerk auf insgesamt drei Ebenen in etwa 500 sowie rund 700 Metern Tiefe in Kammern eingelagerten radioaktiven Abfälle in ein geeignetes Endlager gebracht werden. Darüber verfügt Deutschland bislang nicht. In der Asse lagern 47.000 Kubikmeter strahlender Abfall - darunter Metallschrott, Filter, Laborabfälle sowie weitere Rückstände aus Forschungsinstituten, Medizin und Atomindustrie.
Für die Rückholung muss der Bundesgesellschaft für Endlagerung zufolge ein neuer Zugangsschacht gebaut werden, weil existierende Schächte dafür nicht geeignet sind. Bereits für die unterirdische Vorbereitung der Bergung ist die neue Förderanlage demnach zwingend erforderlich, weil nur so die nötigen Maschinen und Werkzeuge hinabtransportiert werden können.
Der von ihr 2020 vorgelegte Rückholplan sei immer "ein Konzept" gewesen, erklärte die Behörde am Dienstagabend mit Blick auf die bekanntgebenenen Verzögerung. Es sei dabei "immer klar" gewesen, dass der ursprüngliche Terminansatz mit fortschreitender Planung "überarbeitet" werden müsse.
A.Williams--AT