-
München ist deutsche Bewerberstadt für Olympische Spiele und Paralympics
-
KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"
-
DOSB stimmt ab: München bewirbt sich um Olympia
-
Russell schafft Neustart in Baku - Antonelli Fünfter
-
Zehntausende demonstrieren bei DGB-Aktionstag gegen Sozialkürzungen
-
Nach Ceuta: Tausende protestieren in Madrid gegen Migrationspolitik
-
Klopps Heimdebüt: Nübel im Tor - Wirtz Joker
-
Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen
-
Iran bekräftigt Plan für Hormus-Wiedereröffnung - Trump lehnt Berichten zufolge ab
-
Hunderttausende strömen in Paris zur Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV.
-
Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn
-
SPD droht mit Blockade der Pflegereform im Kabinett
-
Bürgerschaftswahl in Bremen: Linke geht mit Fraktionschefin Leonidakis ins Rennen
-
Rotes Telefon für KI: USA und China richten Hotline für Zwischenfälle ein
-
Landtagswahl in Schleswig-Holstein: Fraktionschef Dirschauer ist SSW-Spitzenkandidat
-
DFB-Team trainiert mit Wirtz und Burkardt
-
Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch millionenschweren Vergleich ab
-
Explosion in Haus nahe Akropolis in Athen: Ein Todesopfer aus Trümmern geborgen
-
Polizei in Delmenhorst meldet einen Toten und einen Schwerverletzten
-
Krankenhausgesellschaft fordert schnellere Anerkennung ausländischer Abschlüsse
-
Papst Leo XIV. ruft zu würdevollem Umgang mit Migranten auf
-
116 Millionen Dollar: Basketballstar Curry bleibt bei Warriors
-
USA und China richten Kommunikationskanal für KI-Zwischenfälle ein
-
Klopp wirbt für Olympia: "Es wird Zeit"
-
OpenAI: Von Nutzern hochgeladene Bilder landen irrtümlich auf externen Internetseiten
-
Ernüchterung in Italien: "War das schon alles?"
-
Klopps Heimdebüt: Wirtz ersetzt Musiala
-
Bericht: Trump lehnt Irans Hormus-Vorschlag ab - erneute Huthi-Angriffe
-
Lula verbietet Online-Wettplattformen neun Tage vor Präsidentenwahl
-
Papst Leo XIV. feiert am Samstag riesige Messe in Paris
-
Wadephul hält Rede bei UN-Generaldebatte in New York
-
Entscheidung über deutschen Olympiabewerber - München oder Köln mit Rhein und Ruhr
-
Gewerkschaften und Linkspartei machen mit Aktionstag mobil gegen Sozialkürzungen
-
Europäische Minister tagen in München zur "Umsetzung der Migrationswende"
-
Bericht: Experten erwarten Rentenplus von bis zu 4,7 Prozent
-
Alex Bodi und Prof. Dr. Dieter Lazik schließen Vertrag für ALPHA WHEY und BODI Energydrink
-
Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch 100-Millionen-Vergleich ab
-
Bericht: OpenAI stoppte Training von KI-Modell Astra wegen Sicherheitsproblemen
-
Iran bekräftigt Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen
-
Zidane: Verletzter Mbappé verlässt Frankreichs Teamquartier
-
Italien verliert auch unter Mancini - Zidane startet mit Sieg
-
Italien verliert auch unter Maldini - Zidane startet mit Sieg
-
Trump postete höchstwahrscheinlich KI-retuschiertes Bild von Xis Staatsbesuch
-
Klub-WM: Füchse Berlin erledigen erste Pflichtaufgabe
-
Cambridge-Analytica-Skandal: Facebook-Mutter Meta unterliegt vor US-Gericht
-
EM-Countdown: DHB-Frauen gewinnen ersten Test in Spanien
-
Social-Media-Sucht: Tiktok in den USA ab Montag erstmals vor Gericht
-
Putin: Russland bereitet sich nicht auf "irgendeine Art von Kampf mit Europa" vor
-
UN-Sicherheitsrat verurteilt Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien "auf das Schärfste"
-
Berlin: Linke stimmt auf Parteitag für Sondierungen mit Grünen und SPD
Trump: Nur "bedingungslose Kapitulation" des Iran kann Krieg beenden
Der Krieg gegen den Iran kann nach den Worten von US-Präsident Donald Trump nur durch eine "bedingungslose Kapitulation" der Teheraner Führung beendet werden. "Es wird keine Einigung mit dem Iran geben, außer einer bedingungslosen Kapitulation!" erklärte Trump am Freitag. Israel und der Iran setzten ihre Angriffe unvermindert fort, auch aus mehreren Golfstaaten wurde erneut iranischer Beschuss gemeldet. Im Libanon verstärkten die Hisbollah-Miliz und die israelische Armee ihre gegenseitigen Angriffe.
Nach einer Kapitulation des Iran würden die USA und ihre Verbündeten dazu beitragen, das Land "vom Rand der Zerstörung zurückzuholen und wirtschaftlich größer, besser und stärker zu machen als je zuvor", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Zur Bedingung machte er die Ernennung eines "großartigen und akzeptablen Führers" oder mehrerer Führungsfiguren.
Trumps Sprecherin Karoline Leavitt ergänzte, sobald der Iran nach Trumps Einschätzung keine Gefahr für die USA mehr darstelle und die Ziele der Militäraktion erreicht seien, komme dies einer bedingungslosen Kapitulation gleich, "egal, ob sie das selbst sagen oder nicht".
Die israelische Armee griff nach eigenen Angaben am Freitag 400 Ziele im Iran an, darunter den Bunker des bereits am Samstag getöteten obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei in Teheran.
Nach iranischen Angaben wurden bei Angriffen der USA und Israels in dem Land bislang bereits mehr als 900 Menschen getötet, etwa ein Drittel davon Kinder. Die Nachrichtenagentur AFP konnte diese Angaben nicht überprüfen.
Laut der iranischen Regierungssprecherin Fatemeh Mohadscherani wurden bereits mindestens 390 Wohnanlagen und 528 Geschäfte beschossen. Die israelische Armee erklärte dagegen, sie greife ausschließlich militärische Ziele an.
Seit Beginn des Iran-Kriegs ist auch der Konflikt zwischen der pro-iranischen Hisbollah im Libanon und der israelischen Armee wieder eskaliert. Israel habe seit Beginn seiner Angriffe im Libanon in dieser Woche "mehr als 500 Ziele im ganzen Libanon angegriffen und über 70 Hisbollah-Terroristen getötet", sagte Armeesprecher Nadav Schoschani am Freitag.
Nach seinen Angaben feuerte die Hisbollah allein am Freitag rund 70 Raketen auf Israel ab. Laut dem Norwegischen Flüchtlingsrat sind im Libanon 300.000 Menschen aus Furcht vor israelischem Beschuss auf der Flucht. Der libanesische Regierungschef Nawaf Salam warnte vor einer drohenden humanitären Katastrophe.
Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR rief wegen des Kriegs eine "schwere humanitäre Notlage" aus und forderte ein sofortiges Eingreifen zur Versorgung der Betroffenen.
UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk forderte die rasche und "unparteiische" Aufklärung eines Angriffs auf eine Mädchenschule im Süden des Iran, bei dem am ersten Kriegstag nach iranischen Angaben mehr als 150 Menschen getötet worden waren. Einem Bericht der "New York Times" zufolge sind wahrscheinlich die USA für den Beschuss verantwortlich: Die Schule wurde demnach getroffen, als US-Streitkräfte am Samstag einen benachbarten Marinestützpunkt der iranischen Revolutionsgarden angriffen.
Israel warf dem Iran unterdessen den Einsatz von Streubomben vor, einer international geächteten Waffe. Seit Beginn der iranischen Angriffe auf Israel am Samstag habe der Iran "zahlreiche Male" Streubomben eingesetzt, sagte der israelische Armeesprecher Nadav Schoschani. Ein Einsatz solcher Munition gegen Zivilisten sei ein Kriegsverbrechen, betonte er.
Der Iran-Krieg hat auch Auswirkungen auf die EU-Ratspräsidentschaft Zyperns: Alle für diesen Monat auf der Mittelmeerinsel geplanten Treffen von EU-Vertretern werden verschoben oder online abehalten, wie ein Regierungsvertreter mitteilte. In der Nacht zum Montag war der britische Militärstützpunkt Akrotiri auf Zypern von einer unbemannten Drohne iranischer Bauart getroffen worden. Nach dem Vorfall sagten mehrere europäische Länder Zypern ihre Unterstützung zu und entsandten Luftabwehrsysteme sowie andere militärische Ausrüstung.
Im Irak wurde die Produktion auf einem von der US-Firma HKN Energy betriebenen Ölfeld infolge eines mutmaßlich iranischen Angriffs eingestellt. Wiederholt waren Drohnen über Erbil, der Hauptstadt der autonomen Kurdenregion im Nordirak, abgefangen worden. Auch am Freitag waren über Erbil Explosionen zu hören. Dort sind US-Truppen und Bundeswehrsoldaten stationiert, es gibt auch einen US-Konsulatskomplex.
Deutschland zieht unterdessen laut einem Medienbericht wegen des Krieges Bundeswehrsoldaten und Botschaftspersonal aus der irakischen Hauptstadt Bagdad ab. Soldatinnen und Soldaten sowie Botschaftsangehörige werden demnach nach Jordanien verlegt. Der Iran hatte bei seinen Gegenangriffen auf Israel und US-Einrichtungen am Wochenende auch Stützpunkte im Irak und in Jordanien beschossen, wo sich Bundeswehrsoldaten aufhielten.
Die USA und Israel hatten am Samstag massive Luftangriffe auf den Iran gestartet. Dabei wurden das geistliche Oberhaupt Chamenei und zahlreiche weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Als Reaktion greift der Iran seither Israel, mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Region an.
Der Krieg brachte den Schiffs- und Flugverkehr in der Golfregion weitgehend zum Erliegen und hat damit auch weltweite Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Tourismus. Wegen des Krieges stieg der Ölpreis inzwischen auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren.
Die iranische Armee meldete am Freitag Angriffe auf US-Militärstützpunkte in Kuwait. Auch ein US-Öltanker vor der Küste Kuwaits sei getroffen worden. Dieser sei in Brand geraten. In Manama, der Hauptstadt des Golfstaats Bahrain, waren laut einem AFP-Journalisten Detonationen zu hören. Das Innenministerium rief die Menschen auf, Ruhe zu bewahren und sich an einen sicheren Ort zu begeben. Auch in Dubai wurden die Menschen aufgefordert, sich wegen "Raketenbedrohungen" in Sicherheit zu bringen.
M.White--AT