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Ägypten vermittelt angesichts von neuer Gewalteskalation im Gazastreifen
Angesichts der neuen Gewalteskalation im Gazastreifen versucht Ägypten zwischen Israel und Palästinensern zu vermitteln. "Wir hoffen, einen Konsens zu erzielen, um so schnell wie möglich zur Ruhe zurückzukehren", sagte ein ägyptischer Sicherheitsvertreter der Nachrichtenagentur AFP im Gazastreifen. Der israelische Armeesprecher Richard Hecht hatte zuvor ebenfalls von einer ägyptischen Mediation gesprochen, ohne Details zu nennen.
Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen waren am Freitag nach israelischen Militärangaben mindestens 15 Menschen getötet worden, darunter ein ranghohes Mitglied der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad. In der Folge wurden dutzende Raketen aus dem Gazastreifen Richtung Israel abgefeuert.
Das Auswärtige Amt in Berlin warnte am Freitagabend, nach dem israelischen Militäreinsatz könne es derzeit zu "weiteren Raketenangriffen auf Israel kommen". Gefahr bestehe innerhalb 80 Kilometern vor Gaza. "Damit kann auch der Großraum Tel Aviv und Jerusalem betroffen sein". Das Auswärtige Amt rief dazu auf, vorsichtig zu sein und den Anweisungen der israelischen Behörden zu folgen. Das Ministerium warnt grundsätzlich vor Reisen in den Gazastreifen.
N.Walker--AT