-
Gesundheitswesen soll stärker in deutsche Gesamtverteidigung eingebunden werden
-
Trump nach Midterms: Veto, Kabinettsumbildung und Konflikt mit dem Kongress
-
Geheimgefängnis bei Kiew nach gewaltsamen Auseinandersetzungen untersucht
-
Abdul El-Sayed gewinnt in Michigan und wird erster muslimischer US-Senator
-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Merz sagt Selenskyj weitere Ukraine-Hilfe und europäischen Gipfel zu
-
Trump kündigt Ende des milliardenschweren Israel-Hilfsprogramms an
-
Russischer Angriff auf Dorf in Saporischschja fordert mindestens 33 Tote
-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
Nordkorea droht mit Einsatz von Atomwaffen
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat für den Fall militärischer Konflikte mit den USA und Südkorea den Einsatz von Atomwaffen angedroht. Die nordkoreanische Armee sei auf jede Krise "gründlich vorbereitet", sagte Kim am Donnerstag nach Angaben von Staatsmedien bei einer Feier anlässlich des vor 69 Jahren geschlossenen Waffenstillstands zur Beendigung des Korea-Kriegs.
"Die nukleare Kriegsabschreckung unseres Landes ist ebenfalls bereit, ihre absolute Macht treu, präzise und unverzüglich im Einklang mit ihrer Mission zu mobilisieren", sagte Kim laut der Nachrichtenagentur KCNA in seiner Rede vor Veteranen. Er betonte die "uneingeschränkte Bereitschaft" seines Landes, "jede militärische Auseinandersetzung mit den Vereinigten Staaten zu bewältigen".
Kim attackierte in seiner Rede auch den südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol, der einen harten Kurs gegenüber Pjöngjang verfolgt. Es sei "sehr gefährlich und selbstzerstörerisch", über militärische Maßnahmen gegen Nordkorea zu sprechen, sagte Kim. Er drohte im Falle eines Angriffs mit der "Vernichtung" der Regierung und des Militärs in Südkorea.
Nordkorea hat seit Jahresbeginn zahlreiche Waffentests vorgenommen, darunter auch mit einer ballistischen Interkontinentalrakete. Südkorea und die USA befürchten, dass Pjöngjang in naher Zukunft erstmals seit 2017 wieder einen Atomwaffentest vornehmen könnte.
Das US-Militär und die südkoreanischen Streitkräfte absolvierten in dieser Woche gemeinsame Militärübungen. Bei einem Besuch in Seoul hatte US-Außenminister Antony Blinken im Juni eine schnelle Reaktion der Verbündeten auf einen möglichen nordkoreanischen Atomwaffentest angekündigt und neben neuen Sanktionen auch eine Überprüfung der "militärischen Haltung" der USA angedroht. Zugleich bekräftigten Washington und Seoul ihre Bereitschaft zu Gesprächen mit Pjöngjang.
Verhandlungen zwischen Machthaber Kim und dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump waren 2019 gescheitert. Seitdem liegen die Gespräche über einen Abbau des nordkoreanischen Atomprogramms auf Eis.
Das weitgehend isolierte Nordkorea unterliegt wegen seines Atomwaffen- und Raketenprogramms einer Vielzahl internationaler Sanktionen. Die Bevölkerung leidet unter einer Nahrungsmittelknappheit, die durch die Corona-Pandemie nochmals verschärft wurde.
Kims Rhetorik ziele darauf ab, "externe Bedrohungen zu überhöhen, um sein militärisch ausgerichtetes und wirtschaftlich angeschlagenes Regime zu rechtfertigen", sagte der Nordkorea-Experte Leif-Eric Easley von der Ewha-Universität in Seoul. Der nordkoreanische Machthaber betreibe eine "destabilisierende Aufrüstung", die er als legitimes Streben nach Selbstverteidigung darzustellen versuche.
M.O.Allen--AT