-
Iran-Krieg: EU-Rüstungskommissar fordert massive Investitionen in Luftverteidigung
-
Spitzengremien der Bundesparteien beraten über Ergebnis der Landtagswahl
-
Von der Leyen reist zu Gesprächen über Handelsabkommen nach Australien
-
Prozess zum schwersten Zugunglück in Griechenland mit 57 Toten beginnt
-
Nordkoreas Parlament ernennt Machthaber Kim erneut zum Präsidenten
-
IEA-Chef warnt vor womöglich schwerster Energie-Krise seit Jahrzehnten
-
Teilergebnis: Liberale knapp vor Konservativen bei Wahl in Slowenien
-
Rheinland-Pfalz: Schweitzer lässt politische Zukunft nach Niederlage offen
-
Libanesischer Regierungschef: Iranische Revolutionsgarden befehligen Hisbollah
-
CDU gewinnt Landtagswahl in Rheinland-Pfalz mit klarem Abstand zu SPD
-
Sondierungsgespräche von Grünen und CDU in Baden-Württemberg beginnen am Dienstag
-
Teilergebnis: Liberale und Konservative bei Wahl in Slowenien fast gleichauf
-
Miami: Drittrunden-Aus für Alcaraz
-
Union kritisiert neue Riester-Rente - kurz vor Entscheidung im Bundestag
-
Schnieder gewinnt Direktmandat in Wahlkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz
-
Undav baut Torserie aus: Stuttgart fegt über Augsburg hinweg
-
Schweitzer verteidigt Direktmandat bei Landtagswahl in Rheinland-Pfalz
-
Kommunalwahl in Frankreich: Paris und Marseille bleiben links
-
Kommunalwahl in Frankreich: RN erobert 30 Städte, aber nicht Toulon
-
SPD-Spitze will sich Personaldebatte in Partei stellen - Parteilinke unzufrieden
-
Kommunalwahlen in Frankreich: Präsidentschaftskandidat Philippe gewinnt in Le Havre
-
Kommunalwahl in Frankreich: Rechtspopulisten scheitern in Toulon
-
League Cup: City übertrumpft Arsenal
-
SPD-Amtsinhaber Reiter räumt Niederlage bei Oberbürgermeisterwahl in München ein
-
Prognose: Liberale Partei von Regierungschef Golob bei Wahl in Slowenien knapp vorn
-
St. Pauli verpasst Big Points - Freiburgs Helden jubeln weiter
-
Sexualisierte Gewalt im Internet: Tausende protestieren in Berlin
-
Medien: Köln trennt sich von Trainer Kwasniok
-
Hochrechnungen: CDU gewinnt Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutlich vor SPD
-
Skifliegen: Zweiter Männer-Wettkampf in Vikersund abgesagt
-
Prognosen: CDU gewinnt Landtagswahl in Rheinland-Pfalz deutlich vor SPD
-
Sexualisierte Gewalt im Internet: Tausende demonstrieren in Berlin
-
Bei Burkardts Rückkehr: Frankfurt verliert in Mainz
-
Neue israelische Angriffswelle auf Hisbollah: Libanesischer Präsident warnt vor "Bodeninvasion"
-
Handballer feiern Doppelsieg gegen Ägypten - Sorgen um Knorr
-
"Geniales Gefühl": Nawrath Zweiter im Massenstart
-
Nawrath Zweiter im abschließenden Massenstart
-
Früherer FBI-Chef Mueller gestorben - Trump "froh" über Tod von Ex-Sonderermittler
-
Merz telefoniert mit Trump - Beratungen über Iran-Krieg
-
Zweite Runde der Kommunalwahlen in Frankreich - Paris und andere Großstädte im Fokus
-
Haushaltsstreit: Trump kündigt Einsatz von ICE-Mitarbeitern an Flughäfen an
-
Knappes Ergebnis bei Parlamentswahl in Slowenien erwartet
-
Auch dank Doppelpacker Reese: Hertha BSC siegt in Düsseldorf
-
Zweiter landesweiter Stromausfall in Kuba binnen weniger als einer Woche
-
Grüne im Saarland wählen Vizechefin Lahoda zu Spitzenkandidatin für Landtagswahl
-
Israel: Neue "Angriffswelle" auf Hisbollah-Ziele im Südlibanon
-
In Rheinland-Pfalz wird ein neuer Landtag gewählt
-
London: Iran greift US-britischen Militärstützpunkt im Indischen Ozean an
-
Hettich-Walz zum Abschluss Zehnte
-
Gewalt im Internet: Parteiübergreifend härtere Strafen gefordert
Trump bekräftigt vor Grönland-Treffen im Weißen Haus Pläne für Übernahme der Insel
Kurz vor einem Krisentreffen zu Grönland im Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump seine Pläne für eine Übernahme der Arktis-Insel bekräftigt. Für den Aufbau des US-Raketenabwehrschirms "Golden Dome" sei es von entscheidender Bedeutung, dass die USA die Kontrolle über Grönland übernehmen, erklärte Trump am Mittwoch. Dänemark kündigte derweil einen Ausbau seiner Militärpräsenz auf Grönland und verstärke Nato-Aktivitäten zum Schutz der Arktis-Insel an.
"Die Vereinigten Staaten brauchen Grönland aus Gründen der Nationalen Sicherheit", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. "Es ist für den Golden Dome, den wir gerade bauen, von entscheidender Bedeutung." Die Nato werde "viel mächtiger und effektiver, wenn Grönland in den Händen der Vereinigten Staaten liegt. Alles andere ist inakzeptabel", betonte Trump.
Trump hatte das Projekt "Golden Dome" (Goldene Kuppel) im Mai vorgestellt. Das US-Raketenabwehrsystem nach dem Vorbild des israelischen "Iron Dome" soll Schutz vor weltweit und sogar aus dem Weltraum abgefeuerten Raketen bieten.
Inmitten der diplomatischen Spannungen um Grönland kommen am Mittwoch Dänemarks Chefdiplomat Lars Lökke Rasmussen und seine grönländische Kollegin Vivian Motzfeldt zu einem Gespräch mit US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio im Weißen Haus zusammen.
"Wir werden unsere militärische Präsenz in Grönland weiter verstärken", erklärte wenige Stunden vor dem Treffen der dänische Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP. "Wir werden aber auch innerhalb der Nato auf mehr Übungen und eine verstärkte Präsenz der Nato in der Arktis drängen." Dänemark führe mit seinen Verbündeten Gespräche "über neue und verstärkte Aktivitäten im Jahr 2026".
Die Ankündigungen dürften darauf abzielen, die von den USA geäußerten Sicherheitsbedenken wegen verstärkter chinesischer und russischer Aktivitäten in der Arktis abzuschwächen. Lökke sagte im Vorfeld, es gehe bei dem Treffen darum, "gewisse Missverständnisse" auszuräumen. Ob US-Präsident Donald Trump sich von seinen Plänen abbringen lässt, ist aber ungewiss.
Trump hatte in den vergangenen Wochen immer wieder einen US-Besitzanspruch auf Grönland erhoben. Im Gespräch war dabei ein Kauf der Insel, aber auch die Anwendung militärischer Gewalt schloss Trump nicht aus. Das autonome Gebiet Grönland gehört zum Königreich Dänemark, das wie die USA der Nato angehört.
Die dänische und die grönländische Regierung lehnen die Übernahmepläne der USA entschieden ab. "Grönland will nicht von den USA regiert werden. Grönland will nicht Teil der USA sein", hatte der grönländische Regierungschef Jens-Frederik Nielsen am Dienstag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen betont. Diese sagte mit Blick auf die US-Drohungen, es handele sich um einen "vollkommen inakzeptablen Druck von unserem engsten Verbündeten".
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erteilte dem US-Anspruch auf die Insel am Mittwoch ebenfalls eine Absage. "Grönland gehört seinem Volk", sagte sie in Brüssel. Die Sicherheit in der Arktis sei ein "Kernthema" der Nato, argumentierte von der Leyen. Die Nato sei der richtige Ort, um "die unterschiedlichen Interessen, die es gibt, zu zusammenzubringen".
Auch die Bundesregierung spricht sich für eine stärkere Nato-Präsenz in der Arktis aus. In der Region seien verstärkte Aktivitäten Russlands und Chinas zu beobachten, sagte Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) am Dienstag dem ZDF. "Damit muss man umgehen", sagte er. "Und das kann man im Nato-Rahmen gut lösen." Es gehe darum, "in verschiedenen Dimensionen da jetzt eine neue Präsenz zu zeigen (...). Das fängt im Wasser an, aber dazu gehören selbstverständlich auch Stationen an Land auf Grönland möglicherweise und natürlich auch Aktivitäten in der Luft."
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) erklärte, durch die Verteidigung der Sicherheit in der Arktis und im Nordatlantik im Rahmen der Nato sei "den legitimen Interessen der USA am meisten gedient". Die Allianz verfüge über entsprechende Einsatzpläne, schrieb er in einem Gastbeitrag für die "Zeit". "Alleingänge sind die schlechtere Alternative und gefährden den Fortbestand der Nato."
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron äußerte sich ebenfalls besorgt über die US-Pläne. "Sollte die Souveränität eines europäischen und verbündeten Landes beeinträchtigt werden, wären die Kettenreaktionen beispiellos", sagte Macron nach Angaben einer Regierungssprecherin während einer Kabinettssitzung. Zuvor hatte der französische Außenminister Jean-Noël Barrot angekündigt, als "ein politisches Signal" am 6. Februar ein Konsulat auf der arktischen Insel zu eröffnen.
P.A.Mendoza--AT