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London verhängt neue Sanktionen gegen russische Minister
Die britische Regierung hat am Dienstag neue Sanktionen gegen russische Minister verhängt, insbesondere gegen Justizminister Konstantin Tschuitschenko und seinen Stellvertreter Oleg Swiridenko. Die Reiseverbote und das Einfrieren von Guthaben gelten wegen der "Unterdrückung der eigenen Bevölkerung" und des "Herausgreifens von jenen, die sich dem Krieg widersetzen", wie das Außenministerium in London erklärte.
Sanktionen wurden auch gegen zwei von Russland installierte, führende Politiker der sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk in der Ost-Ukraine verhängt, weil sie die "staatliche Einheit der Ukraine untergraben" würden. Die Regierung in London zielte mit ihren Sanktionen auch auf zwei Neffen des mit dem Kreml verbundenen Oligarchen Alischer Usmanow ab.
"Wir werden nicht ruhig sein und den vom Kreml eingesetzten staatlichen Akteure dabei zuschauen, wie sie die Bevölkerung der Ukraine unterdrücken oder die Freiheiten ihrer eigenen Leute", erklärte die Kandidatin für den Posten des britischen Premierministers, Außenministerin Liz Truss. Die Sanktionspolitik werde fortgesetzt, solange es Versuche gebe, die "illegale Invasion" von Kreml-Chef Wladimir Putin in der Ukraine zu rechtfertigen.
W.Moreno--AT