-
KI-Boom: Nvidia erneut mit Rekordumsatz im ersten Quartal
-
Für Juni erwarteter SpaceX-Börsengang rückt näher: Prospekt veröffentlicht
-
Penalty-Drama: DEB-Team verliert auch gegen USA
-
Bolivianischer Präsident kündigt nach Protesten Kabinettsumbildung an
-
Villa zu stark: Freiburgs Europa-League-Traum geplatzt
-
Airbnb erweitert Angebot unter steigendem Druck um Hotels und Autovermietungen
-
Israel: Minister Ben Gvir löst mit Video von Gaza-Aktivisten Welle der Empörung aus
-
Rüstungsdeal: Bund steigt mit 40 Prozent bei Leopard-2-Hersteller KNDS ein
-
Tod von vier US-Bürgern: USA klagen Kubas Ex-Präsidenten Raúl Castro an
-
Regierungskreise: Bund steigt mit 40 Prozent bei Rüstungskonzern KNDS ein
-
USA klagen früheren kubanischen Präsidenten Raúl Castro an
-
Bis 2028: Baum bleibt Trainer in Augsburg
-
Regierungskrise in London: Womöglich entscheidende Nachwahl am 18. Juni
-
US-Justizministerium klagt früheren kubanischen Präsidenten Raúl Castro an
-
Magyar zu Besuch in Polen: Budapest und Warschau wollen in EU enger zusammenarbeiten
-
Britischer Radiosender vermeldet irrtümlich Tod von König Charles III.
-
US-Republikaner: Trump-Kritiker Massie unterliegt bei Kongress-Vorwahl
-
Unfall auf Autobahn: Musiala seit Februar ohne Führerschein
-
Zahlreiche Vereinbarungen: Putin beendet Besuch bei Xi in China
-
Der Duft der Diplomatie: Syriens al-Scharaa bedankt sich bei Trump für Parfüm
-
Deutscher "Maskenmann" bekennt in Prozess in Frankreich sexuelle Neigung zu Kindern
-
Krisenübung der Regierung: Kabinett probt Reaktion bei Flugzeugentführung
-
Iran-Krieg: Angst vor neuerlicher Eskalation wächst
-
Familie von US-Arzt mit Ebola wird ebenfalls in Berliner Charité gebracht
-
Rechtsstaatsmechanismus: EU-Parlament fordert Sanktionen gegen die Slowakei
-
Nations League und EM-Quali: UEFA verkündet neues Format
-
Israel: Empörung über Video mit Gaza-Aktivisten von rechtsextremem Minister Ben-Gvir
-
USA rufen Kubaner zur Abkehr von Führungselite auf - Raúl Castro offenbar vor Anklage
-
Millionengewinne mit Fakeshops in Internet: Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen
-
"Focus": Bundesregierung erwägt höhere Rückkehrprämie für syrische Geflüchtete
-
Dritter Verdächtiger nach tödlichem Raubüberfall auf 93-Jährigen in Köln gefasst
-
"Pyrotechnik als Waffe": DFB verhängt Strafen nach Skandalspiel
-
Vorläufige Tarifeinigung: Langer Streik bei Samsung vorerst abgesagt
-
China und Russland schließen kurz nach Trump-Besuch in Peking zahlreiche Vereinbarungen
-
Gericht: Verfassungsschutz darf Verein Jüdische Stimme vorläufig als extremistisch einstufen
-
Filmemacher Almodóvar warnt vor "Monstern" wie Trump, Netanjahu und Putin
-
Trump-Gesandter wirbt in Grönland für Unabhängigkeit der Arktisinsel
-
Bundeswehr plant Umbau von Beschaffungsamt: Neue Strukturen und Standorte
-
Unbekannte greifen 19-Jährigen in Hamburg an - vermutlich homophobes Motiv
-
Drohnenalarm in Litauen: Bevölkerung und Staatsspitze in Vilnius müssen Schutz suchen
-
Nach Trump-Drohungen: Iranische Revolutionsgarden warnen vor weitreichender Reaktion
-
Vermisstensuche nach Hauseinsturz in Görlitz: Trümmer werden per Hand abgetragen
-
Regierung beschließt Zehn-Milliarden-Euro-Programm für besseren Zivilschutz
-
Einfacherer Sozialstaat: Regierung startet Expertenrunde und plant Sozialportal
-
US-Ebola-Patient wird in Berlin behandelt - WHO: Weltweites Risiko weiter gering
-
Commerzbank warnt Aktionäre vor Annahme von Unicredit-Angebot
-
Polen und Ungarn wollen in Brüssel enger zusammenarbeiten - Magyar zu Besuch in Warschau
-
Cannabisplantage mit 400 Pflanzen: Zwei Festnahmen in Nordrhein-Westfalen
-
Unbekannte beschießen sächsische Asylbewerberunterkunft mit Pyrotechnik
-
Auf offener Straße getötete 52-Jährige in Hessen: Verdächtiger in U-Haft
15 Jahre Haft für Angeklagten in Belgien wegen Todes von Vietnamesen in Lkw
Mehr als zwei Jahre nach dem qualvollen Tod von 39 vietnamesischen Migranten in einem Kühllastwagen in Großbritannien hat ein belgisches Gericht einen Schleuser zu 15 Jahren Haft verurteilt. Der 45-jährige Vietnamese habe eine führende Rolle in dem Fall gespielt, urteilte das Gericht am Mittwoch in Brügge. Gegen den Mann wurde zudem eine Geldstrafe in Höhe von knapp einer Million Euro verhängt.
Die belgischen Ermittler hatten den Mann als "Chef der belgischen Zelle" bezeichnet. Auch das Gericht ging davon aus, dass der 45-jährige Vo Van Hong das Schleusernetzwerk - "eine kriminelle Organisation" - in Belgien leitete. Rund 15 der 39 Opfer sollen sich vor der Schleusung nach Großbritannien in zwei Brüsseler Verstecken aufgehalten haben. Insgesamt soll der Mann für die Schleusung von mindestens 115 Menschen zwischen September 2018 und Mai 2020 verantwortlich gewesen sein.
Vor dem Gericht in Brügge war bereits im Dezember gegen die insgesamt 23 Angeklagten in dem Fall verhandelt worden. Von den 22 Mitangeklagten des Vietnamesen sprach das Gericht nun 18 ebenfalls schuldig, vier wurden freigesprochen. Darunter waren zwei Haftstrafen von zehn und sieben Jahren, die Strafen unter fünf Jahren wurden zumeist auf Bewährung ausgesprochen.
Der Fall hatte im Oktober 2019 weltweit für Entsetzen gesorgt. In einem Industriegebiet östlich von London waren in einem Lastwagen die Leichen von 31 Männern und acht Frauen entdeckt worden. Laut Obduktionsbericht starben sie, eingesperrt in dem Container, an Sauerstoffmangel und Überhitzung.
Der Container stammte aus der belgischen Hafenstadt Zeebrugge. Die belgische Justiz hatte deshalb - genau wie die Verantwortlichen in Großbritannien und Vietnam - Ermittlungen aufgenommen. Im Zuge der Ermittlungen waren auch Verdächtige in Frankreich, Belgien und Deutschland festgenommen worden, die in den Menschenhandel verstrickt gewesen sein sollen.
In Großbritannien wurden in dem Fall im Januar sieben Männer zu Haftstrafen zwischen drei und 27 Jahren verurteilt. In Vietnam wurden im September 2020 gegen vier Männer Haftstrafen zwischen zweieinhalb und siebeneinhalb Jahren verhängt, drei weitere kamen mit Bewährungsstrafen davon.
Die Opfer stammten aus armen ländlichen Regionen in Vietnam, wo viele ihr Leben riskieren in der Hoffnung auf ein besseres Leben im Ausland. In Großbritannien angekommen, arbeiten sie oft illegal auf Cannabis-Farmen oder in Nagelstudios, um ihre Schulden bei den Schleppern bezahlen zu können.
M.White--AT