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Russische Angriffswelle auf Ukraine mit mindestens 17 Toten ruft scharfe Proteste hervor
Es war offenbar die zweitgrößte Welle russischer Luftangriffe auf die Ukraine seit Kriegsbeginn: In der Nacht zum Donnerstag sind bei russischen Attacken laut Rettungskräften allein in der Hauptstadt Kiew mindestens 17 Menschen getötet worden. Insgesamt wurde die Ukraine laut der Luftabwehr mit 598 Drohnen und 31 ballistischen Raketen und Marschflugkörpern attackiert.
Getroffen wurden in Kiew neben Wohngebäuden auch die Büros der EU-Delegation in der Ukraine und der britischen Kulturorganisation British Council. Westliche Spitzenpolitiker verurteilten das Vorgehen Russlands mit scharfen Worten.
Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurde ein Großteil der russischen Flugkörper abgefangen: 563 von 598 Drohnen und 26 von 31 Raketen hätten unschädlich gemacht werden können. Trotzdem hatte die Angriffswelle tödliche Folgen: Unter den 17 in Kiew Getöteten waren laut Rettungskräften vier Kinder. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor erklärt, mehr als 30 weitere Menschen seien in der Hauptstadt verletzt worden, unter ihnen vier Kinder und ein Teenager.
Wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten, waren am Donnerstagmorgen in Kiew Einsatzkräfte und Anwohner damit beschäftigt, Glasscherben und Baumaterialien von mehreren Straßen im Stadtzentrum zu entfernen. Auf von Präsident Wolodymyr Selenskyj veröffentlichten Aufnahmen war ein Wohnhaus zu sehen, in den ein Angriff einen fünf Stockwerke tiefen Riss geschlagen hatte. Die Fenster mehrerer Wohnhäuser und Ladenlokale wurden zerstört. Matratzen hingen von Balkonen herab, die durch einen Treffer zerstört worden waren.
Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko schrieb von Schäden in fünf Bezirken der Stadt. Im Bezirk Darnyzja sei ein fünfstöckiges Gebäude eingestürzt.
Das russische Verteidigungsministerium bezeichnete die Angriffswelle am Donnerstag als "Großangriff" gegen "Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes und Militärflugplätze in der Ukraine". Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, die russische Armee erledige "ihre Aufgaben". Russland bleibe "zugleich an einer Fortsetzung des Verhandlungsprozesses interessiert", sagte Peskow und fügte an: "Das Bestreben ist es, unsere Ziele mit politischen und diplomatischen Mitteln zu erreichen."
In Kiew wurden bei der Angriffswelle nach übereinstimmenden Angaben auch das Gebäude der EU-Delegation und die Büros des British Council in der ukrainischen Hauptstadt getroffen. EU-Ratspräsident António Costa schrieb im Onlinedienst X von einem "vorsätzlichen russischen Angriff". Auf Bildern der EU-Gesandtschaft, welche die Botschafterin der EU in der Ukraine, Katarina Mathernova, teilte, waren geborstene Fensterscheiben sowie eingestürzte Deckenpaneele und verbogene Metallstreben zu sehen.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte, das EU-Delegationsteam in der Ukraine sei "unversehrt". Sie forderte Russland auf, seine "wahllosen Angriffe auf zivile Infrastruktur" sofort zu stoppen und "Verhandlungen für einen gerechten und dauerhaften Frieden" aufzunehmen. Die Räumlichkeiten des British Council - das in Russland im Juni zur unerwünschten Organisation erklärt worden war - wurden nach dessen Angaben schwer beschädigt.
Aus Protest gegen die Angriffe kündigte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kalls auf X an, den russischen Gesandten bei der EU einzubestellen. Der britische Außenminister David Lammy gab die Einbestellung des russischen Botschafters bekannt.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warf Russland "Terror und Barbarei" vor. Der britische Premierminister Keir Starmer sprach den Betroffenen sein Mitgefühl aus und warf Putin vor, Kinder und Zivilisten zu töten und so die Hoffnung auf Frieden "zunichte" zu machen.
Nato-Generalsekretär Mark Rutte sagte bei einem Besuch der Koalitionsklausur in Würzburg: "Wir sind schockiert, über das, was passiert ist." Russland werde "nicht erfolgreich sein", die Nato-Staaten würden "alles tun, um diesen Krieg unter Trumps Führung zu beenden". Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte während seines Besuchs in Estland, es sei aus Sicht beider Länder "entscheidend, dass wir als EU und Nato felsenfest an der Seite der Ukraine stehen".
Der ukrainische Präsident Selenskyj bewertete den nächtlichen Angriff Russlands als Zeichen dafür, dass sein russischer Amtskollege Wladimir Putin nicht zu einer Einstellung der Kämpfe bereit sei. "Russland entscheidet sich für Raketen anstelle des Verhandlungstischs", schrieb er in einer auf Online-Netzwerken verbreiteten Erklärung. Putin habe kein Interesse an "echter Diplomatie". Selenskyj forderte insbesondere Moskaus Verbündeten China und das Russland freundlich gesinnte EU-Land Ungarn auf, klar Position zu beziehen.
Den russischen Streitkräften war es in den vergangenen Monaten gelungen, weitere Gebiete in der Ukraine einzunehmen. Forderungen nach einer Waffenruhe hat Putin bislang stets zurückgewiesen. Selenskyj hatte am Mittwoch erklärt, Mitglieder seiner Regierung würden am Freitag zu weiteren Gesprächen mit der US-Regierung nach New York reisen.
Ch.P.Lewis--AT