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UNO: Seit Ende Mai fast 800 Tote in der Nähe von Verteilzentren im Gazastreifen
Seit Ende Mai sind im Gazastreifen nach Angaben der Vereinten Nationen fast 800 Hilfe suchende Menschen in der Nähe von Verteilzentren getötet worden. Zwischen dem 26. Mai und dem 7. Juli seien allein in der Nähe von Verteilzentren der Privatstiftung Gaza Humanitarian Foundation (GHF) 615 Menschen getötet worden, sagte die Sprecherin von UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk, Ravina Shamdasani, am Freitag vor Journalisten in Genf.
Weitere 183 Menschen seinen "vermutlich auf den Routen der Hilfskonvois" der UNO und anderer Hilfsorganisationen getötet worden, fügte Shamdasani hinzu. Insgesamt seien somit fast 800 Menschen "beim Versuch, Zugang zu Hilfe zu erhalten", getötet worden, sagte Shamdasani. Die meisten der Verletzungen seien Schussverletzungen gewesen, hieß es weiter.
Shamdasani betonte, dass das UN-Menschenrechtsbüro wiederholt "ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Einhaltung der Grundsätze des humanitären Völkerrechts" im Gaza-Krieg geäußert habe. Es sei "inakzeptabel", dass Menschen dort, wo sie für lebenswichtige Güter wie Essen und Medikamente anstünden, angegriffen würden.
Die israelische Armee machte die radikalislamische Hamas für die Schüsse auf Zivilisten in der Umgebung der Verteilzentren verantwortlich. Am Freitag erklärte die Armee in Reaktion auf den Bericht der Vereinten Nationen, Lehren aus den Berichten über die tödlichen Vorfälle gezogen zu haben. Die Vorfälle in der Nähe der Ausgabestellen würden untersucht. Es habe außerdem Bemühungen gegeben, durch das Aufstellen von Zäunen und Schildern, die Öffnung zusätzlicher Wege sowie durch andere Maßnahmen das Gebiet neu zu organisieren, teilte die israelische Armee mit.
Die von Israel und den USA unterstützte GHF-Stiftung hatte am Donnerstag erklärt, bislang mehr als 69 Millionen Mahlzeiten verteilt zu haben. Den Vorwurf von tödlichen Schießereien in der unmittelbaren Nähe ihrer Verteilzentren bestritt die Stiftung.
Israel hatte Anfang März eine Blockade für Hilfslieferungen in den Gazastreifen verhängt. Erst Ende Mai wurde die Blockade teilweise wieder aufgehoben. Die neu gegründete Privatstiftung GHF nahm daraufhin ihre Arbeit auf und eröffnete vier Verteilzentren im Süden und im Zentrum des Palästinensergebiets.
Die UNO und große Hilfsorganisationen verweigern die Kooperation mit der Stiftung. Sie werfen ihr vor, sich nach den Plänen der israelischen Armee auszurichten und damit gegen grundlegende humanitäre Prinzipien zu verstoßen. Mehrere Hilfsorganisation, darunter Ärzte ohne Grenzen und Save the Children, forderten zuletzt, dass die GHF ihre Arbeit einstellt und die Verteilung von Hilfsgütern wieder von der UNO koordiniert wird.
N.Walker--AT